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Abstract von Frau Kerstin Lange, Biologiestudentin und Frau Dr. Lydia Murmann, Physikerin

In unserem Beitrag werden wir über die Entwicklung von Selbstlerneinheiten im Projekt "Physik Multimedial" berichten. Diese Selbstlerneinheiten werden zukünftig im Internet und als CD angeboten. Sie sollen ein Zusatzangebot zu den Physik-Präsenzveranstaltungen sein, die für Studierende verschiedener Fächer angeboten werden (z.B. E-Technik, Medizin, Biologie, Geowissenschaften). Wir wollen Euch unser Konzept vorstellen und herausfinden, ob ein solches Angebot Euren Bedürfnissen entsprechen würde.

Abstract von Prof. Dr. Niedderer

Demonstration möglicher Computerwerkzeuge zum Lernen von Physik für Biologinnen

In dem Vortrag werden verschiedene Computerwerkzeuge zur Messung, Simulation und Modellierung physikalischer Aspekte unserer biologischen Umwelt vorgeführt. Unter anderem wird es um Probleme beim Sehen (Brille) und Hören (Alters- und Lärmschwerhörigkeit) gehen. In dem anschließenden Workshop erhalten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Computersimulationen zu den beiden Themen Sehen und Hören selbst durchzuführen. Dabei kommen Simulatoren aus dem amerikanischen Projekt „Constructing Physics Understanding (CPU)“ zu den beiden Themenbereichen "Light and Color" und "Waves and Sound" zum Einsatz. Je zwei TeilnehmerInnen können an einem Laptop arbeiten.

Abstract von Prof. Dr. Ulrike Rockmann

Internet-based teaching in Motor Control and Learning

Prof. Dr. U. Rockmann Institute of Sport Science, University of Oldenburg, Germany; ECSS 2001

The lecture will present an internet course providing an introduction to motor control and learning (http://134.106.30.34/HyLLiS). I will give a report on first experiences in routine use and show user data concerning the way of usage and the learning results.
The course is intended for students in the first three semesters of teacher training or for bachelor students, as a preparation for the intermediate examination and as a preparation for students who want to start a degree without having a the German "Abitur" (high-school-diploma) and therefore must pass an entrance examination.
The major goal is to give an insight into the relevant basics of qualitative and quantitative movement description (morphology and biomechanics), sport physiology as well as psychology of memory, perception and learning - especially motor learning. The student should learn and understand facts as well as apply them to simple situations (complexity levels 0 - 2 according to Bloom´s category system).
The course is constructed in a way that the students should be able to learn without an accompanying seminar or a teacher present. If nevertheless serious problems occur the ART-WEB-Server (on which the course is implemented) offers the opportunity to contact the course tutor for help.
The course is constructed under consideration of the major findings in hypermedia research including our own results (Rockmann 1996 - 2000: http://www.uni-oldenburg.de/sport/ bww/bww.html# veroeff). The use of ART-Web-4.0 allows the implementation of most desirable features (available html, java, java script, severval plugins).
Overall the course consists of 120 "pages" arranged under eight topics. Each topic ends with a text from frequently used textbooks and a chapter with questions for practice. The whole course closes with an examination made up of 160 questions from all the topics.
The questions are mainly multiple choice questions with four to five options that allow more than one correct alternative. The questions for practice and examination are not identical but paired. This means that every examination question has a duplicate that differs only with regard to the number of correct options and therefore slightly different texts.
For a user without any previous knowledge it will take about 40 hours to pass through with success. This is equivalent to the workload of a normal face-to-face seminar.

REFERENCES
BLOOM, B.S., ENGELHART, M.D, FURST, E.J., HILL, W.H., KRATHWOHL, D.R. (1956). Taxonomy of educational Objectives. New York.
ROCKMANN, U. (2001). Internet-based teaching in Motor Control and Learning. Mester, J., King, G., Tsolakidis, E. & Osterburg. 1 Seite. Perspectives and Profiles. ISBN 3-89001-235-3
ROCKMANN, U. & THIELKE, ST. : Der Computer macht Handstand . Träume – Potentiale – Realisierungen. 19 Seiten. erscheint in: Kolb, M., Lames, M. (2001). Medien in der Sportwissenschaft. Hofmann-Verlag

Abstract von Frau Dr. Dagmar Schick

Erste Erfahrungen mit webbasierten Übungsaufgaben in der Nebenfachausbildung Physik

Im Rahmen des Projektes Physik multimedial, gefördert vom bmb+f, wird ein Aufgabenpool zur Experimentalphysik für die Lehre und das Studium der Physik im Nebenfach entwickelt. Die Aufgaben können von Dozenten flexibel in unterschiedlichen Veranstaltungen verwendet werden und stehen gleichzeitig den Studierenden zum Selbststudium zur Verfügung. Das Projekt richtet sich zunächst an die Diplom- Studiengänge Landeskultur und Umweltschutz sowie Chemie. Eine vorläufige
Variante ist seit dem WS 2001/2002 im Einsatz. Es wird über erste Erfahrungen mit diesem Aufgabenpool berichtet.

Abstract von Frau Heike Wiesner

Risiken und Chancen virtueller Lehrveranstaltungen

Eine feministische Reflexion
Virtuelle Lernumgebungen sollten so gestaltet sein, dass sie einer geschlechterparitätischen und interkulturellen Teilnehmerschaft gerecht werden. Inwieweit die Praxis diesen Anspruch überhaupt gerecht wird, soll in diesem Vortrag entfaltet werden. Ausgangspunkt ist der Einfluss der Variablen Geschlecht, Kultur und sozio-struktureller Hintergrund bei der Implementierung computer-gestützter virtueller Lernumgebungen. Eine zugespitzte Antwort im Hinblick auf virtuelle Lernumgebungen und Teilnehmerbindung kann jedoch nur in den virtuellen Kursen selbst gefunden werden, indem z.B. die Teilnehmer/innendaten analysiert und/oder die Kursanbieter/innen befragt werden. Vorgestellt werden zusammenfassende Teilergebnisse des BMBF-Projektes “Gender und Informationstechnologien im Kontext der virtuellen ifu“, die eine Befragung von Dozenten und Dozentinnen zu ihren praktischen Erfahrungen und den Veränderungspotentialen von virtuellen Lernangeboten enthält.

Personenbeschreibung: Heike Wiesner:

Heike Wiesner (*1966) hat 1993 ihr Diplom in den Sozialwissenschaften an der Universität Bremen erlangt. Im Anschluß arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der WE-Frauenforschung der Universität Bremen und am Massachusetts Institute of Technology (MIT) bei Prof. Evelyn Fox Keller. Von 1996 bis 2000 war sie Doktorandin im Forschungszentrum Arbeit-Umwelt-Technik (artec) der Universität Bremen mit dem Promotionsvorhaben: "Wissenschafts- und Geschlechterforschung: Science and Gender in the Making. Von Oktober 1999 bis April 2000 arbeitete sie im Zentrum interdisziplinäre Frauenforschung (ZiF) an der Universität Kiel in dem BMBF-Forschungsprojekt "Informationstechnologien und gender studies im Kontext der virtuellen ifu". Seit März 2001 arbeitet sie im Fachbereich 3 (Informatik) an der Universität Bremen. Promoviert ist sie seit April 2001.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind ‘science and technology studies‘ (STS), Frauen- und Geschlechterforschung sowie "virtuelles Lernen".

Veröffentlichungen (Auswahl)

Wiesner, Heike: Mit postmodernen Cyborgs auf Tuchfühlung? Ein Beitrag zum Verständnis über den Zusammenhang von Postmoderne, Technoscience, Feministischer Naturwissenschafts-forschung und Science Fiction. In: Feministische Naturwissenschaftsforschung: Science und Fiction, hrsg. von Barbara Petersen und Bärbel Mauss, NUT - Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V., Schriftenreihe, Band 5. Talheim 1998, 55-65

Wiesner, Heike: Vier sind eine zuviel: Das geschmeidige networking bei der Entdeckung der DNA-Doppelhelix. In: Kölner Forum, Frau und Hochschule: Frauen in den Naturwissenschaften. Von Reagenz zu Agenz, hrsg. von der Frauenbeauftragten in Köln, Ausgabe 2,Köln 1999, 2-12

Wiesner, Heike: Virtuelles Lernen: Eine Befragung von DozentInnen. In: FifF KO Ausgabe 1/2001



Abstract von Frau Kerstin Zimmermann

Physik und Frauen -
Erfahrungswerte aus Netz und Lehre


Seit das Internet auch für Lehr- und Lernmaterialien propagiert wird, stellt sich zunehmend die Frage nach dem sinnvollen Einsatz. Was findet frau heute schon vor und welche Strukturen liegen diesem zugrunde? Wie kann gewissen Tendenzen entgegen gewirkt werden und welche Bestrebungen sind dafür nötig.

Kerstin Zimmermann (*1971) Physikstudium in Oldenburg, 1998 Diplom, Frauenbeauftragte, wiss. Mitarbeiterin im DFG-Projekt Dissertationen Online, 2000 Studium an der ifu im Hamburg (Knowledge Architecture), Vorbereitung des Physik Multimedial Projekts in Oldenburg, seit 2001 Researcher for Information Management am ftw. (Forschungszentrum Telekommunikation Wien) Homepage: www.physik.org/kerstin


Korrekturen bitte an Evelyn Brudler, Oldenburg
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