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Abschlussbericht des Workshops
Biologiestudentinnen und Lernangebote für Physik im Internet

am 23./24.11.2001 an der Universität Oldenburg.


Evelyn Brudler
Institute for Science Networking Oldenburg GmbH
Ammerländer Heerstr. 121, 26129 Oldenburg; brudlerphysnet.uni-oldenburg.de



Januar 2002
Der Workshop ist  Bestandteil des Projekts Physik Multimedial, eines der vom bmb$+$f geförderten Projekte Neue Medien in der Bildung.


Der Workshop wurde ausgerichtet vom ISN Institute for Science Networking GmbH, einem An-Institut der Universität Oldenburg (Olbg). Das ISN betreut den Beitrag des Fachbereichs Physik der Universität Oldenburg zum PMM-Projekt. Die  Fachbereiche der Physik der Universitäten Greifswald, Rostock, Hamburg und Bremen sind seine Projektpartner im Projekt Physik Multimedial (www.physik-multimedial.de/). Auswertung: Januar 2002

Inhalt

1. Zusammenfassung

Physik Multimedial hat sich die Qualitätsverbesserung der Nebenfachausbildung Physik mit Hilfe von multimedialer Lehr- und Lernsoftware zur Aufgabe gemacht.


Innerhalb des Projektes wurde ein Workshop zum Thema Biologiestudentinnen und Lernangebote für Physik im Internet ausgerichtet.


Hier sollten Ansprüche untersucht werden, die speziell von Studentinnen an solche neu gestalteten Lernsoftware-Programme gestellt werden. Im Besonderen sollten sich die Frauen über ihre Situation im Studium und über die Frage auseinandersetzen, wie Frauen lernen (wollen) und welche Schwierigkeiten sie mit der angebotenen Lehrsituation haben, beides am besonders gelagerten Beispiel der Nebenfachausbildung Physik für Biologinnen.


Die Ergebnisse des Workshops blieben in Bezug auf den letzten Punkt hinter den ursprünglich erhofften Ergebnissen zurück. Dies ist vor allem dem eng bemessen Zeitrahmen des Workshops und dessen kurzer Vorbereitungsphase geschuldet. Es konnte nicht geklärt werden, welche spezifischen Anforderungen Frauen an ihre Lernumgebung stellen.


Nichts destotrotz haben die Teilnehmerinnen dieses Workshops Ergebnisse erarbeitet, die ihre spezielle Situation als Biologinnen in der Nebenfachausbildung Physik beschreiben.


Festgehalten werden sollte, dass viele Studentinnen und Studenten im Fachbereich Biologie Computer hauptsächlich für die Bearbeitung von Berichten und zur Versendung von E-Mail Botschaften nutzen. Die Nutzung des Internets als Medium zur Beschaffung und Bearbeitung von Studieninhalten spielt dabei eine untergeordnete Rolle (KNOPF, 2001; PETRI, 2001).


Diese Aussage trifft dabei für die heutigen Studierenden sowie viele Dozent/innen zu. Entsprechend unterentwickelt ist die Kommunikationsstruktur zwischen diesen beiden Gruppen und die daraus resultierende mögliche Hilfestellung für die Studierenden.


Diese Ergebnisse decken sich mit den Aussagen der Teilnehmerinnen des Workshops. Entsprechend gering ist auch die Selbstsicherheit der Studentinnen im Umgang mit diesem Medium.


So gab es zum Beispiel im Vorfeld des Workshops besorgte Anfragen von Studentinnen, ob sie Internet-Vorkenntnisse für die Teilnahme am Workshop haben müssten. a


In den eineinhalb Tagen des Workshops konnten von den Teilnehmerinnen des Workshops gedanklich konkrete Strukturen entwickelt werden, die die Situation der Studierenden in Bezug auf die z.Z. neu entwickelte multimedialen Lehr- und Lernform erfassen und zu ersten Verbesserungen führen könnten. Inwieweit diese Aussagen spezifisch für Frauen sind, bleibt noch zu untersuchen. Sie waren diejenigen, die befragt wurden und sie haben sich intensiv mit ihrer Lernsituation und den neuen Lernangeboten durch elektronische Medien während des Workshops auseinandergesetzt.


Die Reflektion der Situation der Biologiestudentinnen in der Physik war für die Frauen ein untergeordnetes Thema. Viele sahen ihre Probleme  eher in der Unterversorgung an didaktisch und inhaltlich sinnvollen Lernmaterialien. Die Physik- Ausbildung wird von den Frauen nur als kurzer, temporärer und verpflichtender Abschnitt ihres Studiums betrachtet. Hier ist die Art der Darstellung der Lerninhalte und das persönliche Auf-die-Studenten-Zugehen  der Dozierenden wichtiger, als die feministische Reflektion der persönlichen Situation. In gewissem  Sinne ist dies eine ökonomische Reaktion der Studentinnen zur zeitlichen Gestaltung ihres (Grund-) Studiums.


Unter diesem Blickwinkel beschäftigten sich die Studentinnen ebenfalls mit der Erreichbarkeit  elektronischer Lernangebote  (wo finde ich die Materialien, wie verwende ich den Computer zum Lernen?).


In den überlegungen der Teilnehmerinnen ging es  weiterhin um eine umfassende vorsemestrige Informationsstruktur für alle Studierende, welche Lernmaterialien genutzt werden. Im Besonderen benötigen die Studentinnen
  • Linklisten verschiedener Lernsoftware und Informationen über fachspezifische Suchmaschinen;
  • Internet und EDV- Kurse vor Studienbeginn, die über die Möglichkeiten, die multimediale Lernformen bieten, informieren;
  • Kontaktmöglichkeiten zu Dozent/innen und Tutor/innen per E-Mail und Telefon, die einen persönlichen Kontakt und rasche Hilfe bei Problemen ermöglichen (Ansprechpartner und Moderatoren statt Dozenten);
  • Eine zentrale Informations-Anlaufstelle bei Problemen im Umgang mit Rechnern und Programmen;
  • Informationen über die Nutzungsmöglichkeiten und Dienste des  Rechenzentrums der Universität.
Der Workshop hat klargestellt, dass das Medium Computer und das Medium Internet aus Unkenntnis nicht als umfassendes Lernhilfsmaterial genutzt wird. Die Hauptnutzung bleibt auf die Nutzung von Email-Kontakten und die Abfassung von Protokollen oder anderen Schriftstücken beschränkt.


Die Unkenntnis führt zu Unsicherheiten im Umgang mit dem PC und dem Internet und zu einer orientierungslosen Suche nach Hilfe.


Die Medien Internet, Computer  und Lernsoftware sind bisher nicht allgemeines Gut für die universitäre Ausbildung. Dies gilt verstärkt für Frauen auf Grund ihrer anderen Sozialisation und Vorkenntnisse.


Zusammenfassend lässt sich feststellen:
Die Teilnehmerinnen arbeiteten zwei für sie wichtige Faktoren zur Nutzung von elektronischen Lernmaterialien aus.
  1. Die Erstellung eines umfassenden Informationspools als Basis zur Nutzung der neuen Medienangebote. Darin sollten enthalten sein: Linklisten, Suchmaschinen und thematisch geordnete Lernprogramme sowie Adressen für eine Abhilfe bei Hard- und Software-bezogenen Problemen und Kontaktadressen zu ihren Dozent/innen und Tutor/innen
  2. Die didaktisch, inhaltliche und optisch gute Ausarbeitung sollte selbstverständlicher Bestandteil von Lernprogrammen sein. Virtuelle Lernmaterialien, egal welcher Art, sollten immer mit einer Einleitung versehen sein.
Es ergibt sich damit eine wichtige Aufgabe für die Entwickler/innen von Lernsoftware. Eine ihrer originären Aufgaben sollte es sein, ihre eigenen Arbeiten innerhalb einer sinnvollen Struktur den Studierenden anzubieten und sie nicht einfach nur ''ins Netz zu stellen''.


Die Teilnehmerinnen des Workshops hatten im besten Sinne ''Hunger'' nach guten Lernangeboten. Die Möglichkeiten virtueller Lernprogramme wurden als besonderes Angebot gesehen, das ''das normale Studium nicht bietet''.


Freude oder Spaß am Lernen, weil sinnvolles Lernen, waren für die Teilnehmerinnen des Workshops keine vernachlässigbaren Kategorien.

Einleitung

Das Projekt Physik Multimedial

Das Ziel des Projekts Physik Multimedial ist der Aufbau eines strukturierten Angebots von Multimedia-Modulen zur qualitativen Verbesserung der Lehre. Das Angebot soll didaktisch und methodisch auf die Lehre und das Studium der Physik als Nebenfach abgestimmt sein (Physik für Chemiker/innen, für Mediziner/innen, für Elektrotechniker/innen, usw.). Als Nebenfach erreicht die Physik große Zahlen von Studierenden, deutlich mehr als im Diplomstudiengang. Studierende des Nebenfachs bringen ein äußerst heterogenes Vorwissen mit (vgl. PETRI, 2001; KNOPF, 2001).


Um die Module besser an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen, ist die direkte Zusammenarbeit zwischen ihnen und den Erzeuger/innen der Lernmaterialien notwendiger Bestandteil des Vorhabens Physik Multimedial.

Frauen und Physik

Frauen sind im Studiengang Physik eine unterrepräsentierte Gruppe von Studierenden. Je nach Datenquelle schwanken die Zahlen zwischen 10% (DPG, 1998) und ca. 23% (bmb$+$f, 2001). Innerhalb und außerhalb der Universitäten exstieren seit einigen Jahren Bemühungen, die Zahl der Studentinnen in der Physik zu erhöhen, respektive die Frauen im Studiengang zu halten.


Aktuelle nationale und internationale Kongresse beschäftigen sich mit der Frage der Stellung von Frauen im Physik-Studium sowie in der Präsenz in Lehre und Forschung in der Physik (IUPAP Conference on Women in Physics, Paris, 7.-9. März 2002; Impulse setzen, München, 1./2.Februar 2002) und in den Naturwissenschaften (28. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik, 9.-12.5.2002).

Zielsetzung des Workshops

Durch die Verpflichtung des Projekts zur Förderung von Frauen sollte über den durchgeführten Workshop eine Erforschung und Bewertung von Frauen-spezifischen Anforderungen an multimedialen Lernangeboten der Physik vorgenommen werden, damit diese für sie sinnvoll werden.


Mit dem Workshop sollten Studentinnen angesprochen werden, die im Nebenfach Physik studieren. Angedacht war dabei, nur Studentinnen aus dem Fachbereich Biologie einzuladen.


Da der Zugang zur Biologie anders als zur  Physik weniger auf einem mathematischen Formalismus fußt, haben Biologinnen es besonders schwer, sich mit der Physik auseinander zusetzen.


$\rightarrow$ Die Einladung der verschiedenen Referentinnen hatte die Zielsetzung, den Studentinnen einen tiefergehenden Einblick in die Thematik des Multimedia Bereichs, insbesondere aus von Frauen entwickelten Blickrichtungen zu ermöglichen.


Die Organisatorin des Workshops war davon ausgegangen, dass neben einem sehr unterschiedlichen Stand der physikalischen Ausbildung in der Schule auch die Kenntnisse des Bereichs Multimedia sehr heterogen sind.


$\rightarrow$ Die Zielsetzung des Workshops war, konkrete Aussagen von den Studentinnen der Biologie zu erhalten, die ihre persönliche Situation in der von Männern geprägten Lehr- und Lernsituation in der Physik beleuchten.


Die Frauen wurden aufgefordert sich mit Fragen auseinander zusetzen, die ihre persönliche Situation mit der vorhandenen Lernstruktur und den Lerninhalten sowie ihren Ansprüchen an die Form und Darstellung von Lerninhalten betreffen.


Zum einen, um den Gestalter/innen von multimedialer Lernsoftware konkrete Kritik an die Hand zugeben, wie sie die Lerninhalte sinnvoll neu gestaltet werden können, sowie um eine Hilfe zu erhalten, welche Probleme der Akzeptanz des Lehr/Lernstoffs dem Inhalt, der Didaktik oder z.B. dem Machtgefüge zwischen Frauen und Männern geschuldet sind. Als Modell wurden MM-Lernmodule der Physik für Anfangssemester durchgearbeitet. Und Informationen zum Stand der Modulentwicklung gegeben.

Programmgestaltung des Workshops

Am 1.Tag wurden den Studentinnen durch verschiedene Referentinnen Hintergründe
  • zur Lernsituation von Frauen mit virtuellen Medien im nationalen und internationalen Vergleich
  • zu Schwierigkeiten, Herausforderungen und Gefährdungen des Arbeitens und Lernens mit virtuellen Lernumgebungen
  • zu den Möglichkeiten und Problemen im Umgang mit dem Medium Computer und dem World Wide Web aus der Sicht einer Frau
  • zu ersten Ergebnissen eines Online- übungskurses der Physik aus dem Vorhaben Physik Multimedial
vermittelt. Jedes Referat wurde mit einer Diskussionsrunde abgeschlossen und die Diskussionsbeiträge über eine Schriftführerin dokumentiert.


Der 2. Tag war der Erprobung und Bewertung von Lernsoftware reserviert. Den Studentinnen stand einzeln oder zu zweit jeweils ein Rechner zur Verfügung.


Es erfolgte zunächst ein kurzer Bericht mit Vorführung zum Konzept und Stand der Entwicklung einer Selbstlerneinheit im Vorhaben Physik Multimedial.


Danach wurde durch einen Professor der Didaktik den Studentinnen eine Simulationssoftware (CPU: Constructing Physics Understanding) vorgestellt, mit anschließender Erprobungsphase.


Weiterhin wurde den Studentinnen eine Liste verschiedenster Lernsoftware aus der Physik zur Verfügung gestellt. Die Studentinnen waren aufgefordert die Lernsoftware zu erproben und ihre Kritik auf Fragebögen zu dokumentieren. Die Kriterien dieses Fragebogens waren während der Diskussionen des Vortags erarbeitet worden. Es wurden folgende Antwortmöglichkeiten angeboten: trifft zu: überhaupt nicht/einigermaßen/ziemlich/auf jeden Fall.


Insgesamt erprobten die 15 Studentinnen auf 11 Laptops 18 verschieden Softwareangebote in der Physik- es kam zu insgesamt 64 Bearbeitungen.


Die Fragen: - Ist es technisch schwierig an die Inhalte zu gelangen?
- Verstehst du die Inhalte?
- Findest du die Inhalte interessant?
- Stehen die Inhalte in einem sinnvollen Zusammenhang?
- Ist die Visualisierung gelungen?
- Findest du Seite Frauen-feindlich oder Männer-dominant?
- Gibt es eine Suchfunktion?
- Ist die Seite übersichtlich?
Ist die Seite ''sehr'' interaktiv?
Gibt es eine Hilfe? Online? Per Telefon?
- Gibt es ein Forum?  Gibt es einen Chatroom?
- Gibt es eine Liste mit oft gestellten Fragen (faq= frequently asked questions)?
- Gefällt dir die Seite?



Die Attraktivität der Software sollte über Kommentare auf dem Vordruck festgehalten werden.


Der Workshop endete mit einem Abschlussplenum. Diskussionsbeiträge wurden durch Schriftführerinnen dokumentiert.

Teilnehmerinnen des Workshops

Einladung und Ansprache

Einladung und Ansprache der Studentinnen erfolgte über
  • mündliche Einladung durch Professor/innen der Physik, der Biologie und der Didaktik der Studiengänge an den Universitäten Greifswald, Rostock, Hamburg, Bremen und Oldenburg.
  • persönliche Ansprache von Mitarbeiterinnen aus dem Projekt Physik Multimedial, Werbung in Praktika und Vorlesungen
  • durch Plakataushänge in den Fakultäten der Physik und der Biologie.
Die Fachschaften/Vertretungen der Studierenden der fünf Universitäten waren um Unterstützung bei der Werbung für den Workshop gebeten worden.

Semesteranzahl der 15 Teilnehmerinnen aus drei Hochschulen

1. Semester: 8 Studentinnen
3. Semester: 4 Studentinnen
5. Semester: 2 Studentinnen
15. Semester: 1 Studentin

Vorträge der Referent/innen - Zusammenfassung

Die Vorträge und Diskussionsergebnisse wurden durch Schriftführerinnen festgehalten. Die Ergebnisse der Softwarebearbeitung liegt in Form von bearbeiteten Fragebögen vor (s. Anhang).


Die Vorträge werden hier nochmals in Kürze dokumentiert, um den thematischen Hintergrund zu dokumentieren, der den Studentinnen angeboten wurde.

Risiken und Chancen virtueller Lernumgebungen- eine feministische Reflektion
Dr. Heike Wiesner, Soziologin, Universität Bremen

Frau Wiesner ist von der Frage ausgegangen,  für wen virtuelle Lernumgebungen (VL) konzipiert werden.


Sie hat untersucht, ob VL einer geschlechterparitätischen und interkulturellen Teilnehmer/innenschaft gerecht werden und hat dabei Ergebnisse aus dem bmb$+$f-geförderten Projekt Gender und Informationstechnologien im Kontext der Virtuellen Internationalen Frauenuniversität vorgestellt.


Sie kommt zu dem Schluss, dass die Nutzung von virtuellen Lernangeboten eine Größe ist, die abhängig ist vom Geschlecht und den kulturellen Zusammenhängen.


Vielfach fehlt Frauen der Zugang zu einem PC/Internetanschluss.


Der PC im Haus wird häufig vom Bruder/Vater genutzt (traditionell geprägte Vorrechte; Spiele).


Die Rechnerleistung ist häufig gering, bei geringem Einkommen und Unkenntnis der erforderlichen Leistung werden zu kleine Rechner angeschafft.


Frau Wiesner ist weiterhin der Frage nachgegangen, welcher Personenkreis von virtuellen Lehrveranstaltungen profitiert und wer solche Veranstaltungen abbricht.


Sie kommt zu dem Schluss, dass virtuelle Lernveranstaltungen vor allem von Personen zwischen 35-45 Jahren genutzt werden, die in hohem Grade selbstorganisiert sind. Das heißt, Menschen in Fort- und Weiterbildung, evtl. mit Familie, ans Haus gebunden, die Angebote wie Open- University oder Fernstudien nutzen.


Weiter kommt sie zu dem Schluss, dass ohne Präsenzphase der Lehrveranstaltungen bei der übrigen Teilnehmer/innenschaft eine Abbruchquote von bis zu 70


Häufig wird bei solchen VL Internetkompetenz vorausgesetzt: dabei scheitern viele bereits beim Einschreiben in virtuelle Lehrveranstaltungen.


Vorlesungen einfach ins Netz zu stellen, ist nicht erwünscht. Eine didaktische Aufbereitung ist gewünscht.


Ihr Fazit
  • - Abrecher/innen von virtuellen Lehrveranstaltungen werden in Kauf genommen, wenn die Studierenden mit den technischen und finanziellen Probleme bei der Beschaffung und dem Umgang mit dem Rechner allein gelassen werden.
  • - Für die Lehrenden ist zu berücksichtigen, welche die Zielgruppen ihrer virtuellen Lehrveranstaltungen sind.
  • - Einführungsveranstaltungen sind wichtig.
  • - Hilfestellungen müssen immer gegeben sein- der persönliche Kontakt mit den Lehrenden ist sehr wichtig.
Notwendigerweise brauchen junge Studierende Präsenzveranstaltungen mit einer Heranführung an die virtuellen Lernangebote (bzw. virtuellen Pflichtveranstaltungen; [Anm. der Verfasserin]). ßab Sie kommt weiter zu dem Schluss, dass der Interessensbildungs-Prozess, informelle Strukturen und die Community- Bildung (die Zusammenarbeit der Studierenden) gefördert werden müssen.


Dazu schlägt sie vor, eine Mitwirkung an den Kursinhalten zu ermöglichen; Austauschmöglichkeiten für die Studierenden zu schaffen - Chaträume einzurichten und speziell Frauen untereinander zu vernetzen


Sie weist darauf hin, dass virtuelle Lernveranstaltungen noch ein Experimentierfeld sind und dass dort häufig erst seit 2-3 Jahren geforscht wird. Man muss davon ausgehen, dass Forschungsergebnisse erst nach etwa 5 Jahren vorliegen, häufig die Forschungsgelder aber nur für 2-3 Jahre bewilligt werden.


In den USA und Großbritannien laufen diese Forschungen seit einigen Jahren.

Physik und Frauen - Erfahrungswerte aus Netz und Lehre
Dipl. Phys. Kerstin Zimmermann, Forschungszentrum Telekommunikation, Wien

Frau Zimmermann ist der Frage nachgegangen, wie sich die Suche nach Lernsoftware für eine Studentin der Physik im Nebenfach gestaltet. Sie hat sich dabei in die Situation einer Anfängerin versetzt und beschrieben, welche Hürden zu meistern sind. Es wurden Begriffe und Zusammenhänge mit dem Internet, Suchmaschinen, Datenbanken, etc. erläutert sowie Anforderungen an sinnvolle Angebote im Internet und Formen der Nutzung von Internetangeboten formuliert. Der Vortrag ist zu finden unter:
http://www.physik.org/talks/physikfrau/.


Suchanfragen können dabei motiviert sein durch:
  • - online Vor- und Nachbereitungen (z.B. für Praktika)
  • - Vertiefungen
  • - überblick über Themengebiete verschaffen.
Was findet man im Netz? $\rightarrow$ Java Applets:
  • - Versuche/Animationen/Simulationen
  • - wenn ich das Thema nicht kenne, haben die Applets keinen Vorteil
  • - es gibt keinen begleitenden Text
  • - sie sind ohne Kontextbezug, ohne Formeln
  • - sie besitzen keine Suchfunktion
  • - es ist ein plug- in für Browser erforderlich (die Applets laufen nicht unter bestimmten Versionen).
Gibt es Infos über Physik im Nebenfach in Suchmaschinen? Wenn man mit Stichworten in den üblichen Suchmaschinen (google, altavista,....) sucht, bekommt man als Ergebnis Skripte und Bücher.


Daraus ergibt sich die Frage: Warum findet man keine virtuellen Lernmedien?


Frau Zimmermann erklärte die Arbeitsweise von Suchmaschinen und informierte über fachspezifische Suchmaschinen:
Physnet--Physdoc: für die Physik
Biofinder: für die Biologie



Schwierigkeiten, auf die man in der gefundenen Software trifft sind
  • - eine fehlende didaktische Aufbereitung (z.B. Java- Applets)
  • - eine unzureichende Visualisierung des Lernstoffs
  • - nicht dokumentierte Zusammenhänge, keine logische Verknüpfung
  • - keine formalen Beschreibungen
  • - keine Vertiefung.
Schwierigkeiten auf Seiten der Studierenden: Online zu sein ist eine Kostenfrage.


Zur Oberflächengestaltung von Lernsoftware wurde ausgeführt, dass häufig ein didaktisches Konzept fehlt und die Oberflächengestaltung häufig zu wünschen übrig lässt.


Dabei ist die ISO 9241 zur Softwareergonomie den Entwickler/innen von Lernsoftware oftmals nicht bekannt und/oder wird nicht eingehalten.


Zum Abschluss verwies Frau Zimmermann darauf, dass eine durchgängige Pflege der Software eine wichtige Anforderung an Datenbanken ist.


Die Datenbanken müssen von nicht kommerziellen Anbietern ins Netz gestellt werden; damit ist die Pflege der Datenbanken Aufgabe der Fachgesellschaften.


Die wichtigste Forderung dabei ist, dass dies alles den Studierenden bekannt gemacht werden muss.

Die Herausforderung Hypermedia - technische, theoretische und anwendungsbezogene Reflektionen
Prof. Dr. Ulrike Rockmann, Sportwissenschaftlerin und Informatikerin, Universität Bremen

Frau Rockmann fokussierte auf technische und didaktische Aspekte sowie die Situation der Studierenden in Online- Kursen. Danach stellte sie die Lernsoftware Hyllis aus den Sportwissenschaften vor. Hyllis ist seit Okt. 2000 im Einsatz.


Sicherheitsaspekt der verwendeten Software und der übermittelten Daten
Um den Datenschutz zu gewährleisten, müssen bestimmte Sicherheitsmaßnahmen (Installation einer Firewall) ergriffen werden; Daten-Diebstahl kam bereits vor.


Es muss den Anbieter/innen von online übungskursen klar sein, dass hier ganze Lern-und Nutzer/Innenprofile, gegebenenfalls ungeschützt, im Netz sind.


In Bezug auf die Sicherheit von Daten sind nach Meinung von Frau Rockmann Unix - und Macintosh basierte Rechner zu bevorzugen.


Die von den Dozent/innen verwendete Software muss Daten- bezogenen Sicherheitskriterien genügen.


Der didaktische Aspekt
  • Das Multimediale Produkt muss eine Zielsetzung aufzeigen.
  • Die Zielgruppe muss damit gezwungenermaßen erkennbar sein.
  • Präsenzphasen der Lehre müssen sich abwechseln mit dem Studium am Rechner
  • Die Lernsoftware muss eine Möglichkeit bieten den Bearbeitungsstand durch den/die Student/in zu markieren.
  • Die Lernsoftware muss einen Kursplan mit Wegeangabe beinhalten
  • Ein Download muss gegeben sein und zwar so, dass einzelne Seiten heruntergeladen werden können
  • Eine Lernsoftware sollte Prüfungsbereiche enthalten (z.B. sinnvolle Multiple Choice Tests, mehr als eine richtige Antwort)
  • Lehrende müssen sich auf neue Anforderungen einstellen
  • Die Isolation der Studierenden muss verhindert werden ; face-to-face
Die Situation der Lernenden im Online-Kurs Hyllis
Hyllis wird genutzt von
  • - Studierenden der Sportwissenschaften in Deutschland
  • - von Sportleistungskursen an Schulen
Die Reaktion der Studierenden:
  • Aufgabenstellung und Animationen von Hyllis werden als wichtig erachtet und als gut befunden.
  • Das Inhaltsverzeichnis wird als wichtig erachtet und abgearbeitet.
  • Links werden kaum genutzt.
Fazit
Multimediale Lernsoftware bietet neue Potentiale.
Sie ist in der Entwicklung teuer.
Neue Präsentationsformen und -methoden sind möglich.
Sie bietet eine interdisziplinäre Herausforderung.
Eine Befragung zu, und eine Bewertung der Hypermedia-Angebote ist unbedingt erforderlich.
Hypermedia darf nicht zu einsamem Lernen führen.
Hypermedia kostet Geld.
Hypermedia eröffnet neue Wege der Präsentation.
Hypermedia ist eine interdisziplinäre Aufgabe.
An der Didaktik der Lernangebote wird häufig gespart.

Erste Erfahrungen mit Webbasierten übungsaufgaben in der Nebenfachausbildung Physik
Dr. Dagmar Schick, Chemikerin, Mitarbeiterin im Projekt Physik Multimedial, Universität Rostock

Frau Schick gab den Studentinnen einen Einblick in die Entwicklung und Zielsetzung des Aufgabenmoduls Physik für Landeskultur und Umweltschutz.


Angesiedelt ist das Modul innerhalb des Gesamtprojekts Physik Multimedial im Fachbereich Landeskultur und Umweltschutz an der Universität Rostock: http://www.uni-rostock.de/fakult/manafak/physik/poly/LU/default.htm


Die Rostocker übungsaufgaben stehen auch Studierenden anderer Universitäten offen


Zielsetzung des Online- übungskurses ist die Entwicklung eines interaktiven Aufgabenpools für Physikstudent/innen im Nebenfach. Angestrebt ist dabei
  • - eine Selbstdiagnose-Möglichkeit der eigenen Kompetenz des/der Studierenden.
  • - ein Autoprotokolling: dies betrifft die obligatorischen übungsaufgaben sowie freie übungsaufgaben. Es soll den Studierenden eine direkte Rückkopplung gegeben werden zur Analyse der Schwachstellen. Dozent/innen lesen den Leistungsstand/Lernstand der Studierenden ab.
  • - die Vernetzung mit anderen Lernmodulen innerhalb des Projekts Physik Multimedial
  • - die Module in den Vorlesungen bekannt zu geben und sie gegebenenfalls mit den Vorlesungen zu verknüpfen.
Eine weitere Zielsetzung ist die Entwicklung einer interaktiven Aufgabenkontrolle zur Selbstkontrolle
  • - als netzbasierte Abfrage von übungsaufgaben,
  • - als Vorbereitung oder Ersatz von Praktika
  • - als Bestandteil anderer Module.
Jede/r Studierende bekommt seinen/ihren Aufgabensatz zugeordnet; es gibt ein Eingabeformular für die Lösung; Einheiten werden aus einem Pulldown-Fenster ausgewählt. Die Lösungen werden später detailliert ins Netz gestellt, ebenso die Ergebnisse zur Selbstkontrolle (Werteauflistung für die persönliche Aufgabenstellung, es ist kein Einblick Dritter in das Lernniveau eines Studierenden möglich).


Zur Organisation und dem Aufbau der Homepage:
Auf der ersten Seite des Moduls findet sich eine verlinkte Stichwortleiste, die durch das gesamte Modul führt (Einführung/ Umfrage/ Termine/ Glossar/ Vorlesung/ übungsaufgaben/ Hilfsmittel/ virtuelles Labor/ Interessantes aus der Physik/ mathematische Grundlagen).Die Links enthalten viele weiterführende Links zu Applets und anderen multimedialen Lernangeboten.


Evaluation, Ergebnisse der Frauen im Online-Kurs:
Gute Ergebnisse wurden von Studentinnen und Studenten in annähernd gleichem Maße erzielt, wobei die Quote der Studentinnen insgesamt bei den  schlechten Ergebnissen in den übungsaufgaben leicht höher lag als bei den männlichen Kollegen. Dieses Ergebnis ist allerdings nicht über einen Signifikanztest abgesichert.


Eine mögliche Erklärung, die dazu geäußert wurde war, dass mehr junge Frauen als Männer während der Oberstufe Physik abgewählt haben- die physikalische Vorbildung der jungen Frauen ist damit schlechter.

Gestaltung des Moduls Selbstlerneinheit Schwingungen und Wellen - Kontextbildung zwischen Biologie und Physik:
Frau Kerstin Lange, Biologie-Studentin und  Lydia Murmann, Physikerin, Projekt Physik Multimedial, Universität Bremen

Vorgestellt wurde die multimediale Selbstlerneinheit ''Schwingungen und Wellen''. Sie soll Hauptfachbezüge für verschiedene Studienrichtungen beinhalten. Das Modul wird als Selbstlerneinheit entwickelt.


Der Aufbau des Moduls wurde erläutert:


Die Startseite enthält
  • ein Inhaltsverzeichnis,
  • eine Verzeichnisstruktur,
  • Werkzeuge wie Taschenrechner und Glossar
Die funktionale Aufteilung der Bildschirmoberfläche wurde erklärt:
Die linke Bildschirmhälfte soll Inhalte vermitteln, Aufgaben stellen; die rechte Bildschirmhälfte wird interaktive Elemente in einem eigenen Fenster enthalten.


So kann z.B. aus einer Aufgabenstellung mit Werten (links) eine Animation z.B. mit Formel bedient werden, die optisch den Einfluss verschiedener Parameter und Faktoren verdeutlicht.


Zu jedem Themenbereich wird eine Hauptfach-bezogene kurze Einleitung gegeben, die mit einer (evtl. 3D-) Animation versehen wird, die das Wesentliche der folgenden Problem-/Aufgaben-/Fragestellung darstellen soll.


Es folgt eine Hauptfach-bezogene Aufarbeitung des Stoffs, die dann in einer für alle Hauptfachstudierende gleichen Bearbeitung des physikalischen Gehenstands/Thema mündet.


Die Bearbeitung der Lerneinheit erfolgt nicht notwendigerweise linear, die Studierenden können selbst entscheiden, welchen Lernweg sie nehmen.


Die Studierenden werden dabei strukturiert durch die Lernbausteine des Moduls geführt, so dass am Ende die vollständige Bearbeitung des Lernstoffs steht.


Als Hilfestellung können jederzeit Hilfsthemen/Werkzeuge als Pulldown-Menü auf die aktive Seite gebracht werden.


Frau Lange betonte, dass eine didaktisch sinnvolle Kontextbildung  für sie persönlich ein wesentlicher Punkt des Moduls sei. Dabei sei es notwendig, von den Fragen der Biologie aus zu einer Bearbeitung von physikalischen Aufgaben zu kommen. Einführende Animationen sollten mit einem Blick das Wesentliche der folgenden Problem-/Fragestellung wiedergeben.

Demonstration möglicher Computerwerkzeuge zum Lernen von Physik für Biologinnen
Vortrag und Demonstration von Prof. Dr. Niedderer, Didaktik der Physik, Bremen

Herr Niedderer gab zu Anfang einen Einblick in die Möglichkeiten der Struktur von Software zur Aufgabenbewältigung im (Physik)Studium. Die Arbeitsmöglichkeiten mit dem Computer als umfassendes Kommunikationsmittel wurden dargestellt.


Herr Niedderer erläuterte eine Vierteilung der Arbeitsmöglichkeiten anhand von Beispielen
  1. Interface, zur Dateneingabe
  2. Modellbildung, zur Theoriebildung geeignet: freier Fall eines Gegenstandes unter verschiedenen simulierten Versuchsbedingungen
  3. Simulation, interaktiv
  4. Videoanalyse, von z.B. Bewegungsabläufen und automatischer Messwertverarbeitung.
Danach wurde die Lernsoftware CPU Constructing Physics Understanding (http://cpuproject.sdsu.edu/CPU) vorgestellt und die Arbeitsmöglichkeiten mit der Software demonstriert.


Danach erprobten die Studentinnen an den zur Verfügung gestellten Laptops die CPU-Software.

Arbeitsergebnisse des Workshops

Ergebnisse der Software- Bearbeitung

Vorweg: Die Auswahl der Physik -Lern-Software, aus der zur Verfügung gestellten Liste, blieb den Frauen freigestellt.


Die Häufung der Erprobung der Lernsoftware Physik für Mediziner ist darauf zurückzuführen, dass hier den Studentinnen ein fertiges Lernprogramm vorgestellt wurde. Die Software-Gestalter/innen hatten den Teilnehmerinnen speziell für diesen Workshop einen Zugang ermöglicht.


Insgesamt entstand an diesem Tag der Eindruck, dass die Teilnehmerinnen des Workshops sehr interessiert und konzentriert mit den verschiedenen Angeboten gearbeitet haben.


Die Studentinnen kamen über die Bearbeitung der Software zu detaillierten Aussagen. In den Fragebögen spiegelten sich Kritik und Ansprüche der Frauen an sinnvolle Lernmaterialien wider.


Wie sich später im Abschlussplenum zeigte, mündete die begonnene Auseinandersetzung mit verschiedenen Lernangebotsformen und ihrer Inhalte und Darstellung in eine umfassende kritische Auseinandersetzung über die notwendigen Bedingungen für ein sinnvolles und Lust-betontes Lernen. 


Die Ergebnisse der Software- Bearbeitung durch die Studentinnen werden hier zusammengefasst dargestellt. Die Abschrift der Kommentare aller Fragebögen zum Gesamteindruck der bearbeiteten Software findet sich im Anhang.


Die Kritik der Studentinnen mündete nie in einer einfachen Akzeptanz oder Ablehnung des Lernmaterials. Die Studentinnen haben dezidiert ihre Kritik in den Kommentaren zu der Abschlussfrage ''Gefällt dir die Seite?'' niedergelegt. So finden sich kleine und größere Verbesserungsvorschläge. Schwierigkeiten in der Handhabung sowie technische Probleme wurden aufgedeckt, sowie begründete und /oder vernichtende Kritiken zu Papier gebracht.


Auf die Frage, ob sie eine der Internetseiten als frauenfeindlich oder männerdominant empfunden haben, gab es zum überwiegenden Teil die Antwort ''überhaupt nicht''. Einmal wurde mit ''einigermaßen'' geantwortet und einige Frauen haben die Frage überhaupt nicht beantwortet.


Die Ergebnisse der Fragebogenauswertungweien nun kurz zusammengestellt:

Strukturelle Gestaltung von Lernsoftware

Als positiv wurde bewertet, wenn eine Software folgende Kriterien erfüllt:
  • übersichtlichkeit.
  • Leichte Handhabung.
  • Einfaches Navigieren.
  • Eine Orientierung im Lernprogramm soll gegeben sein.
  • Hilfestellungen sollen integriert und ohne großen Zeitaufwand aufrufbar sein, so z.B. Glossar, Formel- und Einheitensammlung, Taschenrechner.
  • Eine Einleitung soll gegeben sein, soll aber mit einen geringen Zeitaufwand bearbeitet werden können.
Es wurde als positiv bewertet, wenn
  • reale Geräte gezeigt werden
  • ein Visualisierung von mathematischen Formeln erfolgt
  • zusätzlich sinnvolle Aufgaben gestellt werden
  • Lernziele vorgegeben werden
  • eine Rückmeldung über den Lernerfolg erfolgt.
Einige der Lernmaterialien erfüllten diese Kriterien, andere ließen dies vermissen.


Gestaltung von Lernsoftware, spez. IBE´s (Interaktive Bildschirmexperimente) Bei den bearbeiteten IBE`s fehlte den Frauen die Kontextbildung. Sie kritisierten das Fehlen von verschiedenen didaktischen Elementen, äußerten sich aber ebenfalls zur Oberflächengestaltung.


Technische Schwierigkeiten beim Bearbeiten der Programme wurden bedauert.


IBE´s sollten so aufgebaut sein, dass folgende strukturelle Elemente gegeben sind:
  • ein Vorgehenskonzept soll  angeben sein, - Erklärungen dürfen nicht fehlen
  • Index
  • Glossar
  • Programme sollten gut auf  kleinen Rechnern laufen (es gab technische Probleme bei der Erprobung)
Gleichzeitig wurden die  IBE`s als interessant und als positive,  kompakte Lerneinheit bewertet
  • schöne Idee$!!$
  • selber ''Hand anlegen'' wurde als positive Erfahrung gewertet
  • die gute Bildqualität wurde hervorgehoben
Gestaltung von Lernsoftware, spez. Simulationssoftware CPU (Constructing Physics Understanding)
Die Simulationssoftware ermöglichte es den Frauen verschiedene Versuchsanordnungen zu konstruieren und nach ihren Interessen zu gestalten.


Die Reaktion auf die Simulationssoftware war unter folgenden Gesichtspunkten positiv:
  • es macht Spaß, die Geräte sinnvoll zu verbinden
  • die Visualisierung eigener Gedankengänge ist interessant
  • die Bedienungselemente von CPU  sind übersichtlich
  • die Bedienungselemente von CPU sind leicht zu übertragen 
  • die Software wird als Begleitpräsentation für sinnvoll gehalten (''alleine würde ich mich nicht davor setzen'')
Es wurde festgestellt, dass die CPU Lernsoftware nicht als Lernsoftware sondern als Vertiefungssoftware nützlich ist. Die Kennzeichnung als solche fehlt den Studentinnen. Weiterhin vermissen die Studentinnen elementare didaktische Elemente:
  • eine Einleitung fehlt (eine Bedienungsanleitung auf deutsch ist erwünscht)
  • die Tools des Lernprogramms sind nicht selbsterklärend; die Studentinnen empfinden den Zeitaufwand als zu lange, um herauszufinden, ''welchen Effekt man mit welcher Aktion erreicht''; Erläuterungen fehlen
  • Fallbeispiele sind erwünscht
  • die Software sollte erklärende Hilfestellungen enthalten; es sollten nicht nur verschiebbare Bildelemente Verwendung finden, sondern ebenfalls Erklärungen zum Funktionsablauf angegeben sein
  • die Eingabe von neuen Werten wird als sehr zeitaufwendig empfunden, da das Eingabe-Interface immer wieder neu aufgerufen werden muss; - ein integriertes Interface wäre besser
  • man braucht Zeit zum ''reinfuchsen''
  • für den Unterricht ist der Aufbau der Elemente zu lang, zuviel Spielerisches, das Lernziel verliert sich.
Zum Teil führte das Fehlen der oben erwähnten didaktischen Elemente zu Frustrationen im Umgang mit der Software:
  • - ''man fühlt sich hilflos ausgeliefert'' war die Aussage einer Studentin,
  • - es wird als störend empfunden, dass ''ich nicht verstanden habe, was da abgelaufen ist''.
Gestaltung von Lernsoftware, spez. Applets (insgesamt wurde die Software 4-mal bearbeitet)
Die Idee der Applets wurde als positiv bewertet, da die Visualisierung der Thematik das Lernen ''auflockert''. Anklang fand die Idee, dass der Werteeingabe Bilder und Graphiken folgen.


Verbesserungsmöglichkeiten sahen die Frauen, wenn es technische Probleme mit dem Programm gab und wenn Erklärungen fehlten.

Inhaltliche Kriterien für Lernsoftware

Hier werden inhaltliche Kriterien für Lernsoftware dokumentiert. Diese wurden zusätzlich zu den Fragen im Erhebungsbogen (s. Punkt 2: Programmgestaltung des Workshops) in den Kommentaren niedergeschrieben.


Es wurde festgestellt, dass die Einbettung des Lernstoffs in ein didaktisches Umfeld sehr wichtig ist.


Für die Attraktivität eines virtuellen Angebots ist  eine ansprechende Visualisierung der Thematik wichtig.


Im Einzelnen vermerkten die Biologiestudentinnen folgendes. Die Lernsoftware
  • sollte thematisch umfangreich sein
  • sollte ebenfalls informativ sein
  • sollte interessante Beispiele enthalten
  • sollte so gestaltet sein, dass das Lernziel vorgegeben wird
  • Aufgaben mit kommentierten Lösungen werden als attraktiv empfunden
  • bei einer Bildschirmaufteilung in ein Feld `Text/Aufgabenstellung´ und `Animation/Aufgabenbearbeitungsfeld´, sei es sinnvoll, bereits im Textfeld sinnvolle Werte zur Bearbeitung vorzugeben (Textaufgabe)
  • in diesem Zusammenhang finden Katastrophenszenarien Anklang, die im Labor besser nicht ausprobiert werden sollten….
Insgesamt war eine positive Resonanz auf die angebotenen virtuelle Lernmaterialien festzustellen: ''das ist etwas, dass das normale Studium nicht bietet''.

Ergebnisse der Diskussionsrunden und des Abschlussplenums

In den verschiedenen Diskussionsrunden wurden wiederholt ähnliche Problematiken thematisiert:


Unsicherheiten im Umgang mit Rechner und Internet
Zum ersten handelt es sich dabei bei den Studentinnen um Unsicherheiten im gesamten Umgang mit Rechner und Internet. Auch finanzielle Aspekte der Nutzung von Software und virtuellen Kommunikationsmöglichkeiten fallen unter diesen Punkt.


Die PC-Erfahrung war bei den Teilnehmerinnen des Workshops gering. Einige der Frauen hatten bis dato den PC nur zum Schreiben von Protokollen und zum Verschicken von E-Mails genutzt.


Alle Teilnehmerinnen hatten bei der Anmeldung zum Workshop eine E-Mail Adresse angegeben, die aber zum Teil nicht die eigene ist.


Es gibt Probleme mit Suchmaschinen: weder die Existenz noch die Möglichkeiten einer fachspezifischen Suchmaschine waren hinlänglich bekannt (z.B. PhysNet und Biofinder). So dokumentiert die Nachfrage einer Studentin das existierende Informationsdefizit: gibt es im Netz nützliche Seiten zum Lernen, wenn fachspezifische Suchmaschinen nichts finden?


Derfinanzielle Aufwand- ein wichtige Frage für die Studentinnen
Offen ist für viele Studentinnen die Frage der Kosten, die im Online-Betrieb auf sie zukommen. Wie zum Beispiel bei reinen Online-Kursen, Downloads, etc.. Dazu kommen Fragen über die Anschaffungskosten für geeignete Rechner und Bildschirme, die nötig sind, um die gezeigte Software problemlos auf dem eigenen Rechner laufen zu lassen. Hier existieren Unsicherheiten, ob z.B. Simulationssoftware wie das CPU-Programm mit alten 14 Zoll-Monitoren zu bearbeiten ist.


Es zeigte sich auch, dass Unsicherheiten existieren, die den Umfang der benötigten Rechner-Programme betrifft und damit Fragen auftauchen, ob die Nutzung der virtuellen Lernmaterialien durch die Beschaffung von zusätzlicher Rechnersoftware unerschwinglich teuer wird. 


Es wird festgestellt, dass Fernuniversitäten u. andere Anbieter für ihre Onlinekurse oder ihre Lernsoftware häufig Gebühren erheben.


Die Informationsstruktur im Studium
Die Informationsstruktur im Studium wird als nicht ausreichend empfunden. Dies betrifft Informationen über geeignete Lernmaterialien und hier im Besonderen neue Lernmaterialien im Sinne von Lernsoftware und die damit verbundenen Kommunikationswege. Die Student/innen stellten fest, dass von Seiten der Professor/innen bis jetzt nicht auf bestehende virtuelle Lernhilfen/-programme hingewiesen wurde.


Ebenfalls fehlen den Studentinnen Hilfestellungen bei Problemen sowie Kontaktadressen und die fehlende Offenheit, sich bei Fragen (allein zu Lerninhalten) unvermittelt an seine Dozent/innen und Tutor/innen wenden zu können.


Die Kommunikation mit den Dozent/innen wurde vielfach als wichtig eingestuft.


Die von Studentinnen geäußerten Unsicherheiten führten zu Vorschlägen, eine völlig neue Kommunikation zwischen Studentinnen und Dozent/innen zügig zu entwickeln (s. Unterpunkt '' Entwicklung von Lösungsansätze'').


Die Lernsoftware Interessen und Wünsche, die immer wieder in den Diskussionsrunden diskutiert wurden:


Aus den oben beschriebenen Sachverhalten ergibt sich, dass die Studentinnen nicht wussten, wo sie welche Lernmaterialien finden können. Die meisten Informationen (Vorträge) und Angebote (Lernsoftware) des Workshops waren für fast alle Studentinnen neu.


So zeigten die Studentinnen spontanes Interesse an dem von Frau Dagmar Schick vorgestellten mathematischen Online-übungskurs (''warum wissen wir in Rostock in der Biologie nichts davon?'', ''Können auch Studierende von anderen Universitäten diesen Kurs mitmachen?'').


Es gibt die beschriebenen Probleme mit Suchmaschinen, Seiten wie ''PhysNet'' sind nicht bekannt.


Das Lernmaterial wurde unter verschiedenen Aspekten im Detail bewertet. Für die Attraktivität eines virtuellen Angebots waren verschiedene Punkte wichtig (zum Teil eine Wiederholung der Aussagen der Fragebögen).
  1. eine ansprechende Visualisierung des Lernstoffs
    • Grafische Gestaltung sollte ansprechend sein
    • übersichtlichkeit
    • Angenehme Schriftgröße
    • Nicht zu bunt
    • Keine leeren Fenster
    • Inhalte der Fenster sollten sich unterscheiden und nicht einfach nur umgestellt werden.
    • Formeln schrecken ab
    • Eine Leiste an der Seite mit Formeln, Variablen, ...ist attraktiv
  2. die Navigation innerhalb einer Software
    • Eine übersicht wird benötigt, die deutlich macht, wo man sich überhaupt befindet
    • Es sollte eine fixe Seite geben, die eine Orientierung/einen roten Faden bietet.
    • Ein rasches Navigieren innerhalb des Programms soll möglich sein: ein Klick statt 10 mal den ''Zurück''-Button betätigen zu müssen
    • Viele parallel geöffnete Fenster führen zu einer Desorientierung, geringe Erfahrung im Umgang mit den Programmen verhindert dann eine Akzeptanz des angebotenen Programms
  3. Inhalte:
    Sehr wichtig war den Studentinnen die Einbettung des Lernstoffs in ein didaktisches Umfeld. Es wurde bemerkt, dass viele der erprobten Angebote nicht mehr leisten, als auch ein gutes Buch leisten könnte. Da in einem solchen Fall das Lernen mit Büchern bevorzugt wird, sollte die Software mehr zu bieten haben.
    • Auf die vorgestellten Experimente sollte auch in einem zufrieden stellenden Umfang eingegangen werden.
    • Die Studentinnen bevorzugten vielfach ein angeleitetes Lernen: Aufgaben, die eine kommentierte Lösung haben, sind für sie attraktiv.
    • Lernprogramme sollten immer ein ausgewiesenes Lernziel enthalten.
    • Es wurde die Vermutung geäußert, dass IBE`s (Interaktive Bildschirmexperimente) bei manchen Menschen helfen ihre Angst vor dem Umgang mit technischen Geräten abzubauen, nicht jedoch bei allen.
  4. Technische Aspekte:
    • Downloads sollten nicht zu lange dauern. Die Studentinnen wünschen sich direkte Informationen zum Download. So sollte bei einer Aufforderung zum Download sofort im selben Fenster beschrieben sein, wie groß die Datei ist und wie lange der Download bei dem jeweiligen Modem dauert. Es wurde geäußert, dass sonst der Download wieder abgebrochen wird
    • Zunächst ein ''plug-in'' herunterladen zu müssen sei abschreckend; auch hier sollten sofort Informationen zum Download erscheinen
    • Videos müssen gut zu verfolgen sein. Positiv wurde bemerkt, wenn Videos eine ''Stop''- und Wiederholungsfunktionen aufwiesen. Der Aspekt dieser Funktion wurde auf Versuche, Simulationen und ähnliches ausgedehnt
    • ISO 9241: die Gestalter/innen der entstehenden Module sollten sich mit der Norm vertraut machen. Es sind Punkte zu beachten wie Bedienerfreundlichkeit der Software, die Software sollte selbsterklärend sein, das Programm sollte nicht abstürzen, etc.
Bewertung:
Die Studentinnen reagierten positiv auf die angebotenen virtuellen Lernmaterialien: ''das ist etwas, dass das normale Studium nicht bietet''. Die Idee des Projekts ''Physik Multimedial'' wurde sehr positiv bewertet, da bisher viele Zusammenhänge zwischen Biologie und Physik nicht erkannt wurden.


Die Entwicklung von Lösungsansätzen
Die Studentinnen entwickelten aus ihren Beobachtungen, Feststellungen und Kritiken in den Diskussionsrunden Lösungsansätze, die vielen der oben erwähnten Sachverhalte Abhilfe verschaffen.


Es wurde ausgeführt, dass die mangelnde Informationsstruktur zu beheben sei, wenn vor Studienbeginn sowie vor Semesterbeginn entsprechende Informationen von Seiten der Dozent/innen, der Universität und anderer Beteiligter allen Studierenden zur Verfügung stünden:


Auf der Uni-Homepage sollte auf virtuelle Lernangebote verwiesen werden. Dazu sollen sowohl Linklisten als auch die passenden Suchmaschinen für das jeweilige Studienfach dokumentiert sein. Ebenso alle weiteren Studienmaterialien und -hilfen (''alleine findet man nie etwas''). Die Studentinnen entwickelten die Idee eines zentralen Informationspools der zu Studienbeginn allen Studierenden zur Verfügung steht. Es soll ein strukturiertes Angebot der Universität und der Dozent/innen darstellen, in welchem die, im jeweiligen Semester und Fachgebiet, behandelten virtuellen Lernangebote, die Linklisten und die fachspezifischen Suchmaschinen niedergelegt sind. Hier sollten ebenfalls geeignete konventionelle Lernmaterialien (Bücher, etc.) dokumentiert sein. Die Studentinnen waren nicht an einer ausschließlichen Nutzung einer Form von Lernangeboten interessiert.


Ebenfalls sollten in diesem Informationspaket Kontaktadressen der Dozent/innen und Tutor/innen enthalten sein, um fachbezogene Probleme diskutieren zu können.


Je nach Kenntnisstand des Umgangs mit den Medien Rechner und Internet wünschen sich die Studentinnen einführende, vorsemestrige Kurse, die ihnen das Arbeiten mit dem Computer bezüglich der studienspezifischen Anforderungen erleichtern.


Die Präsenzphase soll in die überlegungen der Lernsoftware einbezogen werden, in der Präsenzphase sollte die Scheu vor dem neuen Lernmedium PC abgebaut werden.


Es wurde festgestellt, dass teilweise simple administrative Vorgaben den Zugang zu hochschuleigenen Rechnern erschwerten. So finden sich im Hochschulrechenzentrum z.B. der Universität Bremen festgelegte öffnungszeiten, wohingegen die Universität Rostock den Zugang zum HRZ durch den Einsatz von Chipkarten fast rund um die Uhr ermöglicht.

Reaktionen zu einem Workshop nur für Frauen - Resonanz auf den Workshop

Ein Workshop ohne Männer wurde als stressfreier und  positiv bewertet. Keiner Frau fehlten die Männer an diesen Tagen.


Die Diskussion um die Teilnahme am Workshop zeigte unterschiedliche Begründungen. Während einige Frauen den männerfreien Raum für sich in Anspruch nahmen, empfanden es einige einfach als unkomplizierter - ohne die männlichen Kollegen.


Von einer Teilnehmerin wurde geäußert, dass sie bei der Teilnahme von Männern selbst nicht an diesem Workshop teilgenommen hätte, dass sie Angst gehabt hätte (d.h. hier unter diesem Aspekt über Lernsoftware zu diskutieren und über Ansprüche von Frauen an die Lernbedingungen zu reden).


äußerungen von einzelnen Frauen kreisten das Gefühl <b anders zu lernen bzw. sich zu verhalten, als ihre männlichen Kollegen, ein:
  • es wurde geäußert, dass ein souveränes Auftreten der männlichen Kollegen, dass in diesem Zusammenhang als `Fachsimpelei´ gewertet wurde, zu einem Gefühl der Inkompetenz bei Frauen führen kann
  • ''Vielleicht wären wir nicht so offen gewesen.''
Die Frauen äußerten hier, dass es ihnen im Forum des Frauenworkshops nicht schwer fiel, ihre Unkenntnis in  Bezug auf PC- und Internetnutzung zuzugeben. Auf Nachfrage kam es zu der Aussage, dass die Frauen sich nicht so weitgehend geäußert hätten, wenn auch Männer am Workshop teilgenommen hätten.


Zum Teil hatten die Frauen nach eigener Aussage kein Problem damit, auch als einzige Frau unter Männern ihre Unkenntnis, bezüglich Computereinsatz und Internet, zuzugeben.


Einzelne Frauen wollten klargestellt wissen, dass sie sehr wohl wissen, ihre männlichen Kollegen in die Schranken zu verweisen.


Die Vermutung wurde geäußert, dass auch nur die Frauen ''männertypische'' Fächer studieren, die die Souveränität besitzen, sich in Männergruppen durchzusetzen. Andere Frauen mit weniger Selbstbewusstsein sich, trotz hoher Kompetenz, aber für andere Berufe entscheiden.


Ganz entscheidend in den Reaktionen der Teilnehmerinnen war ihr entwickeltes Selbstbewusstsein. Die Teilnehmerinnen sahen sich nicht als Opfer von durch  männliche Dozenten geprägten Lerninhalten.


Im Zusammenhang mit männerfreien Lernräumen wurden Chatrooms, die für Frauen reserviert sind, begrüßt. Alle Frauen würden einen solchen Chatroom nutzen. Alle anwesenden Frauen würden ihn besuchen. Die Entscheidung, welcher Chatroom vorrangig genutzt wird, würde jedoch allein durch die dort diskutierten Inhalte bestimmt.


Die Frage ''Findest du die (Software) Seite frauenfeindlich oder männerdominant?'' hatte während der Softwareerprobung teilweise zu Irritationen geführt. Wie sollte sich Sexismus in einer Software widerspiegeln? Ein Beispiel fand sich in der Darstellung einer Website in Arbeit: die Animation eines Bauarbeiters, der auf einem Presslufthammer herumturnt, wurde von einigen Frauen als Zumutung betrachtet. Für einige Frauen war dies die Verdinglichung eines überdimensionalen Phallussymbols. Der Verweis auf den Vortrag von Frau Rockmann, dass durch Bilder intuitiv Lernziele erreicht werden können, wirft hier die Frage auf, ob ''schlagkräftig, hart'' gearbeitet werden muss, oder ob Lerninhalte nicht mit anderen Lernstrategien angeeignet werden können.


über die Frage, ob und evtl. wie Frauen anders lernen, wurde während des Workshops nicht tiefergehend diskutiert. Für die Teilnehmerinnen schien die Frage von untergeordneter Bedeutung zu sein, obwohl mit dieser Fragestellung für den Workshop geworben wurde. Die Frage zu frauenspezifischen Anforderungen an die Lernumgebung und das Lernmaterial für Physikstudentinnen des Nebenfachs konnte nur angerissen werden.


Die Frauen hatten vor allem ''Hunger'' nach Informationen zur Aneignung der physikalischen Inhalte ihres Studiums. Dies schien ein prägendes Element des Workshops zu sein.


Der thematische Hintergrund von frauenspezifischen Anforderungen an ihre Lernmöglichkeiten und Lernansprüche konnte den Teilnehmerinnen in der Kürze der Zeit nicht ausreichend dargelegt werden.


Die thematische Aufarbeitung solcher Beobachtungen und Forschungsergebnisse sollte als eigenständiger Programmpunkt auf einem 2. Workshop nochmals angegangen werden.


Hierzu stelle ich als Organisatorin des Workshops fest:
  • Auf Grund der Kürze der Vorbereitungszeit für den  Workshop konnte leider keine Referentin gewonnen werden, die Informationen über unterschiedliche Lernansprüche und -strategien von Mädchen und Jungen, respektive Frauen und Männern, darstellen konnte. Den Teilnehmerinnen fehlte damit ein konkreter theoretischer Hintergrund an dem sie ihre eigene Position hätten reflektieren können.
  • Es zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen ein größeres Interesse für die konkrete Bewältigung der Inhalte des Nebenfachstudiums Physik mitbrachten, als für eine Auseinandersetzung über die sozialen und strukturellen Bedingungen, die ihr Lernverhalten und ihre Lernmöglichkeiten beeinflussen. Die jungen Frauen handelten damit in Bezug auf ihr Studium durchaus Zeit-ökonomisch.
  • Als richtig wird die Einschätzung in der Vorbereitungsphase des Workshops gewertet, aus der heraus fast ein ganzer Tag für die Referentinnen und nachfolgende Diskussionen reserviert wurden. Der Zeitumfang, der für die Referentinnen reserviert wurde,  war notwendige Vorraussetzung, um den Teilnehmerinnen den Kontext zu eröffnen, indem die Fragestellung der spezifischen Lernansprüche aus Frauensicht liegt.
Die Teilnehmerinnen des Workshops entwickelten Anregungen für den nächsten Frauen-Workshop:
  • Linksuche sollte thematisiert werden
  • eine Untersuchung von Biologieseiten wurde gewünscht
  • auf einem Biologinnen-Workshop sollte auch in einem Physik-Vortrag der Bezug zur Biologie deutlich werden
  • die Inhalte der Physikseiten sollten aufgearbeitet werden: wo findet man den Kontext zu biologischen Fragestellungen?
  • Präsentation der Neuheiten und Veränderungen

Nachfragen der Beteiligten und Kooperationspartner des Projekts Physik Multimedial zum Ablauf und den Ergebnissen des Workshops

Während einer ersten Präsentation der Arbeitsergebnisse des Workshops auf einer Arbeitstagung des Gesamtprojekts Physik Multimedial kam es zu Nachfragen, was denn nun die spezifischen Anforderungen der Frauen an neue Lernsoftware seien.


Für einige Gestalter/innen von Lernsoftware ist die Beantwortung dieser Frage von vorrangigem Interesse.


Welche Antwort kann hier gegeben werden?


In der dortigen Diskussion wurde zum Bedenken gegeben, dass eine Software, die den Frauen genügt, eine gute Lernsoftware für alle Studierenden sein kann.


Zum Teil ist dieser Bemerkung aus den Ergebnissen des Workshops heraus zuzustimmen. So ließ sich feststellen,
  • dass die Gestalterinnen von Lern-Software vielfach das Interesse der Zielgruppe nicht kennen,
  • dass die Studentinnen an die Thematik und die vorzufindenden Inhalte herangeführt werden wollen.
Eine Einleitung, die in jeder wissenschaftlichen Veröffentlichung selbstverständlich wäre, wird hier häufig weggelassen. Für die Studentinnen bedeutet dies eine Hürde, die mit der Ablehnung der Software quittiert wird.


Studierende können es sich alleine aus Zeitgründen nicht erlauben, lange nach der inhaltlichen und didaktischen Absicht der Autor/innen zu forschen.


Wenn man die Studierenden und hier im Speziellen die Studentinnen nach ihren Bedürfnissen fragt, kommen vielfach einfache Antworten:
  • Einleitung, Darstellung des Themas
  • übersichtlichkeit
  • einfache, klare Handhabung
  • inhaltliche Kontextgestaltung: Thematisierung der Hauptfachbezüge
  • Lernzielvorgabe
Hätten wir diese Antworten erwartet?


Die Studentinnen haben also die Defizite verschiedener Lernmaterialien im Detail herausgearbeitet.


Sie stellten aber ebenso klar, dass viele Defizite in einer mangelhaften Informationsstruktur liegen. Was früher  von Seiten der Dozent/innen als eigenständige Erarbeitung des Lernumfeldes (im Sinne: ''das müssen sie später im Beruf auch alleine machen'') verlangt wurde, wird von den Studentinnen als verlorene Zeit im Dschungel der Informationsgesellschaft empfunden. Indirekt fragen oder verlangen die Studentinnen nach einem Miteinander zwischen Studierenden und Dozierenden. Erreichbarkeit und die Ent- Anonymisierung des Lehrkörpers sind die spezifischen Herausforderungen.


So wird also nicht das perfekte Lernmaterial verlangt, sondern Mindeststandards sowie Kommunikations- und damit Korrekturmöglichkeiten.

Diskussion - Kritische Betrachtung des Ablauf des Workshops und der Ergebnisse

Eine der Zielsetzungen des Workshops, nämlich konkrete Ergebnisse zu frauenspezifischen Anforderungen innerhalb der Nebenfachausbildung Physik zu erlangen, wurden von diesem Workshop nicht erreicht. Die Kürze des Workshops führte dazu, dass die Teilnehmerinnen sich intensiv um Informationen zur kurzfristigen Verbesserung ihres Physikstudiums bemühten. Die Reflektion über persönliche Schwierigkeiten als Frau im Zusammentreffen mit der Form der Lehrangebote und der Lerninhalte waren noch von untergeordneter Rolle.


überlegungen, warum Frauen in der Physik seit jeher eine unterrepräsentierte Gruppe sind, treten hinter den Anforderungen zur Bewältigung der Studienpensums  (Regelstudienzeit- Diskussion über die Einführung einer Studiengebühren) zurück. Die Problematik dessen, ''dass es keine geschlechtsneutrale Politik gibt'' (Frauen in Bildung und Forschung, bmb+f Publik, 2001) und damit unterstellter Weise auch kein geschlechtsneutrale Gestaltung von Lehr/Lernmaterialien, war für die Teilnehmerinnen von eher untergeordnetem Interesse.  


Die konkrete Frage von frauenspezifischen Anforderungen innerhalb der Qualitätsverbesserung durch MM-Lehr/Lernangebote der Physik-Nebenfachlehre muss deshalb erneut angegangen werden.


Dazu müssen Expertinnen zu geschlechtsspezifischem Lernen gehört werden.


Der Zeitumfang für die Erörterung dieser Frage muss entscheidend erweitert werden.





Weiterhin sollten die Teilnehmerinnen dieses Workshops für die Fortsetzung der Bearbeitung dieser Fragestellung gewonnen werden.


Die Diskussionen machten klar, dass die Frauen sowohl Schwierigkeiten in der Physik-Nebenfachausbildung sowie im Umgang mit den Medien Computer, Internet und Lernsoftware haben. Diese Schwierigkeiten waren keine isolierten Probleme einzelner Frauen, sondern sie spiegelten die Probleme vieler Teilnehmerinnen wider.


Einige der Referentinnen hatten sich in ihren Vorträgen mit der Situation von Studentinnen in schwierigem, neuem technischem Gelände beschäftigt. So zum Beispiel mit den Möglichkeiten von Frauen, die den Zugang zu und die Nutzung von Computern betreffen.


Die anschließenden Diskussionsbeiträge bestätigten die vorher dargelegten Sachverhalte: so ist davon auszugehen, dass nicht alle Teilnehmerinnen einen häuslichen Internetzugang haben, was 20Studentinnen denken noch über die Anschaffung eines eigenen PCs nach. Meist wurden mit dem PC nur Texte, Berichte und E-Mails bearbeitet. Diese Zahlen und Aussagen der Workshopteilnehmerinnen korrespondieren mit den Umfrageergebnissen von KNOPF (2001) und PETRI ( 2001) zur PC- und Internetnutzung von Studierenden der Biologie an der Universität Rostock, respektive der Universität Bremen.


Alleine diese Zahlen, Aussagen und die Inhalte der Vorträge belegen einen Mangel, der auch zu Lasten der Physik-Nebenfachausbildung geht und der die Frauen im Besonderen betrifft.


Die Betroffenheit durch diesen Mangel wurde teilweise aber nicht als strukturelles Problem erörtert, sondern als gegeben hingenommen.


Das große Interesse an geeigneter Lernsoftware lässt vermuten, dass nach individuellen Lösungsstrategien zur Bewältigung der Anforderung des Lernstoffs gesucht wird.


Geht man davon aus, das Frauen je nach sozialem und kulturellem Status ein schlechterer Zugang zu den virtuellen Medien möglich ist (Wiesner, 2001), so machen der Zugang zu informellen Strukturen einen Großteil der Hemmnisse aus, mit denen die Teilnehmerinnen des Workshops während ihres Nebenfach-Physikstudiums zu kämpfen haben.


Dazu kommen folgende Punkte:
  • - die unzureichende Weitergabe von Informationen über die Nutzungsmöglichkeiten von Hard- und Software  (Hochschulrechenzentrum, fachspezifische Suchmaschinen, fachbezogene Linklisten für Lernsoftware).
  • - die fehlenden Hauptfachbezüge, als inhaltliche Bezüge zur Motivation, sich mit dem Nebenfach zu befassen,
  • - Schwierigkeiten mit der Form der Vermittlung des Lehrstoffs der Physik durch meist männliche Dozenten und Tutoren.
So führten die Referate und Diskussionen indirekt zu den spezifischen Faktoren, die das Studium der Physik für die Frauen erschwert:
  • eine anteilig schlechtere physikalische Schulbildung (für die befragten Studierenden der Biologie in Rostock: bis zum Abitur belegten 22% der Frauen das Fach Physik, hingegen 44% der Männer, KNOPF, 2001)
  • ein schlechterer  Zugang zu Rechnern und Internet von zuhause aus
  • fehlende informelle Strukturen zu fachspezifischen Lernangeboten (Software-Lernprogramme)
  • fehlende informelle Strukturen zu benötigter Hilfestellung bei Hard- und Softwareproblemen
  • fehlende Kommunikationsstrukturen zwischen den Studierenden (Kursinterne Chatrooms) und zu den Dozierenden und Tutor/innen
  • fehlende (vorsemestrige) Informationszeiträume zu neuen Entwicklungen im Fachbereich, Abbau von Hemmnissen durch eine Phase der Heranführung an neue Lernmedien
Die Aufhebung dieser Mängel ist notwendige Voraussetzung für die Frauen, um verpasste Chancen in ihrer bisherigen (physikalisch-mathematischen) Ausbildung wettzumachen.


Defizite an Inhalt, Didaktik und Struktur von virtuellen Lernprogrammen würden für die Studentinnen weniger ins Gewicht fallen, wenn die oben aufgeführten Defizite in der Organisation des Physikstudiums behoben wären: die Studentinnen wären autonomer in der Wahl ihrer Lernmaterialien und könnten individuell das Lerntempo und den Lernpfad bestimmen.


Hierzu lässt sich bemerken, dass die Teilnehmerinnen ein sehr großes Interesse an dem Online-Kurs der Physik an der Universität Rostock, Projekt Physik Multimedial zeigten.


Geeignete didaktische, visuelle und strukturierte Lernangebote, die ihre Inhalte und Zielsetzungen in einer Einleitung darlegten, fanden große Anerkennung.


Die Ent-Anonymisierung der Produzent/innen der Software dient sowohl den Gestalter/innen und Nutzer/innen von Lernsoftware: Lernsoftware mit einem direkten Email-Kontakt zu den Autor/innen wurden positiv aufgenommen und nutzt der Verbesserung der Lernmaterialien.


Anfänglich war eine minimale Resonanz bei der Werbung für den Workshop seitens der Studentinnen zu beobachten. Persönliche Gespräche mit den Studentinnen ließen den Schluss zu, dass Zeit- und Geldmangel ein entscheidender Faktor für die Frauen war, sich für eine Teilnahme an dem Workshop zu entscheiden.


Fazit: Es entstand der Eindruck, dass viele der Frauen an dem Workshop teilnahmen, um sich speziell über neue Lernmaterialien und -möglichkeiten auseinanderzusetzen, denn über die Probleme, die sie als Frauen mit bestimmten Angeboten im Physikstudium haben. So scheint ein unattraktive Vorlesung von den Frauen eben nicht auf der Ebene angegangen zu werden, wie die Frauen gerne lernen möchte, sondern dass das Angebot unattraktiv bis abschreckend ist.


Man kommt also hier zu dem Eindruck, dass die Studierenden selten ein persönliches Verhältnis dazu haben, warum sie mit verschiedenen Lehr/- und Lernangeboten nicht zurechtkommen, sondern sie versuchen bestenfalls das optimale Material, den optimalen „Prof“ zu finden. Lern-Zeit-Druck im Studium führt eher zur Entwicklung individueller Strategien zur Umgehung oder Lösung der anstehenden Probleme, denn zu einer Analyse und Kritik an den bestehenden Bedingungen und Angeboten.


So wird z.B. ein beschränkter Zugang zu den Räumen des Zentralen Rechenzentrums in Bremen hingenommen. Das per Chipkarte fast jederzeit zugängliche Zentrale Hochschulrechenzentrum in Rostock sicherlich auch. Erst der Austausch der beiden Informationen während des Workshops machte klar, dass es Gründe für persönliche Schwierigkeiten im Studium gibt.


Auch wenn die Studentinnen nicht zu einer direkten Diskussion ihrer Studienbedingungen aus feministischer Sicht kamen, so wurde mit dem Workshop deutlich, dass die beschriebenen Mängel, vor allem in der bisher nicht interaktiven Lehr/Lernorganisation, in der Möglichkeit zu individuellem Lernen des Nebenfachs Physik, zu einem großen Hemmschuh für die Studentinnen werden. Sie wünschen sich die baldige Beseitigung dieser Bedingungen.


Multimediale Lernangebote treffen bei den Studentinnen auf ein sehr grosses Interesse. Die kritische Auseinandersetzung mit der virtuellen Lernangeboten fokussierte auf einer Vielzahl didaktischer Elemente wie Einleitungen, übersichtlichkeit der jeweiligen Seite, Glossar und Arbeitshilfen sowie Lernzielvorgaben. Neben den didaktischen Kriterien war ebenfalls die Kostenfrage von Downloads und der freie Zugang zu Lernsoftware eine wichtige Nutzungsvorausetzung.


Ein attraktives virtuelles Lernangebot, auf das die Frauen nur durch Zufall stoßen, ist an den Frauen vorbeigeplant. Betreuung der und Kommunikation mit den Studentinnen sind bestehende und zukünftige Herausforderungen an die Dozent/innen und Tutor/innen.  Für die Module bedeutet dies
  • Vorschaltung von technischen Einführungshinweisen,
  • individuelle didaktische Lernführungspfade und deren nachvollziehbare Darstellung,
  • Kommunikation mit Tutoren und Dozenten,
  • Einrichtung einer reinen Frauen-Gruppe.

Ausblick - Planungen für einen Folgeworkshop

Viele Aspekte Qualitätsverbesserung der Nebenfachausbildung im Fachbereich Physik durch den Einsatz von multimedialen Lernmodulen im Sinne der Frauen sind offen.


Die konkrete Mitarbeit der ''Zielgruppe'' Frauen  am Projekt Physik Multimedial hat sich als positiv erwiesen, im besten Sinne effizient. Ein nachfolgender Workshop erscheint sinnvoll. Finanzielle und damit zeitliche Engpässe vielen Studentinnen die Teilnahme an einem Workshop. Es sollte deshalb den Studentinnen ein entsprechendes Tagegeld gezahlt werden.


Aus diesen Gründen sollte eine solche Tagung auch direkt an die Vorlesungszeit anschließen oder 1-2 Wochen vor Semesterbeginn liegen.


Die Planungen für einen solchen Workshop sollten zügig beginnen.


Die spezifischen aktuellen und sozialen Hintergründe für die Distanz vieler Studentinnen der Hauptfächer in Bezug auf ihr Nebenfach Physik aus feministischer Sicht müssen diskutiert werden. Hierzu sollten Referentinnen zu sozial geprägtem Lernverhalten von Mädchen und Jungen eingeladen  werden. Bearbeitung der Module aus Physik Multimedial:
  • Modul Schwingungen und Wellen
  • Modul Einführung in die Fehlerrechnung
  • Physik fürLandeskultur und Umweltschutz
  • und andere.
Kontextbildung zwischen Physik und den Hauptfachbezügen ihrer ''Nebenfächler/innen'' ist erforderlich. Hier besteht Interesse zum Beispiel auf Seiten der Didaktik der Biologie (Oldenburg) sich mit den Dozent/innen der Physik über Inhalte der Lehre auseinanderzusetzen.


Breite Diskussion zwischen Dozent/innen und Tutor/innen und ihren Studentinnen zu Wünschen und Möglichkeiten der Neugestaltung der Präsenzphase durch den Einsatz virtueller Lehrmaterialien muss stimuliert werden.

Danksagung

Bedanken möchten wir uns besonders bei Prof. Dr. Pfeiffer für die spontane und unbürokratische zur Verfügungstellung der Laptops des Fachbereichs Mathematik, mit denen erst das Arbeiten in einer angenehmen Atmosphäre eines großen Raums mit Tageslicht möglich wurde sowie bei Herrn Hellweg, dem Systembetreuer in der Mathematik, für die technische Unterstützung.


Mein großer Dank gilt allen Mitarbeiter/innen des Instituts for Science Networking, ohne deren Hilfe der Workshop in so kurzer Zeit nicht hätte realisiert werden können. Und besonderen Dank noch einmal an alle, die an den beiden Tagen durch ihr persönliches Engagement dem Workshop zu einem reibungslosen Ablauf verholfen haben. Gutes Team!


Weiterhin möchte ich mich bei unserem Projektleiter PD Dr. Horst Schecker für die Unterstützung des Workshops bedanken.

Anhang

Primäre URL- Adressen

Physik Multimedial: http://www.physik-multimedial.de/


Programm des Workshops: hier sind die Links zu den Referent/innen und ihren Vorträge zu finden unter
http://www.physik-multimedial.de/workshop_programm.html

Literaturnachweis

Frauen in Bildung und Forschung,
Hrsg: bmb$+$f Publik, Referat öffentlichkeitsarbeit, Bonn 2001


ISO 9241unter: http://www-3.ibm.com/ibm/easy/eou_ext.nsf/Publish/119
oder Google-Suche `ISO 9241´



JAHNKE-KLEIN, Silvia, 2001:
Sinnstiftender Mathematikunterricht für Mädchen und Jungen;
in der Schriftenreihe ''Grundlagen der Schulpädagogik'', Bd.39 ISBN:3-89676-433


KNOPF, Helga, 2001:
Umfrageergebnisse unter Studierenden der Biologie an der Universität Rostock zur Nutzung von Internet und PC, Projekt Physik Multimedial intern, unveröffentlichte Daten


PESCHEL, Ingo, BRADSHAW; Alexander, Hrsg., 1998:
DPG: Physik-Handbuch, Kap. 2; 2.Ausgabe, Bad Honnef; [http://www.dpg-physik.de/suchen/suchen.htm


PETRI, Jürgen, 2001:
Aspekte der Auswertung zur Befragung von Studierenden der Physik im Nebenfach;
Projekt Physik Multimedial, Arbeitspapier;
http://www.physik-multimedial.de/papiere/Auswertung_Befragung07_01.pdf


Studierende und Studienanfänger/innen nach Hochschularten, Fächergruppen, Studienbereichen und Geschlecht 1975 bis 2000, 
Kapitel 2.5 Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften; bmb$+$f, 2001:
internes Papier, nicht gedruckt- telefonisch über Herrn Rainer Wilhelms


Unterlagen zum Pressegespräch Hochschulstandort Deutschland 2001, Statistisches Bundesamt Deutschland, Hochschulstatistik, Wiesbaden 5.12.2001,zu finden unter:
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2001/schnellmeldung.pdf


WIESNER, Heike, 2001: Virtuelles Lernen, in: FIfF Kommunikation, S. 44- 48, 1/2201

Liste der angebotenen und bearbeiteten Lernsoftware-Programme

Verzeichnis zu finden unter
http://www.physik-multimedial.de/bookmarks.html

Dokumentation: Abschrift der Fragebögen

Bearbeitete Software '' Wie gefällt mir die Seite''
Anzahl sehr gut gut mittel schlecht ohne
Astronomie bei MM-Physik 2 0 0 2 0 0
Biophysics 1 1 0 0 0 0
clixxPhysik 9 8 0 0 0 0
CPU Simulators 8 0 1 - - 1
Hypermedia Physik Spiegel 5 0 0 0 4 1
Hyperphysics 2 0 0 0 2 0
IBE E-Lehre 1 0 0 0 0 1
IBE Optik 3 0 2 1 0 0
IBE Oszilloskop, TU Berlin 2 2 0 0 0 0
Java Applets zur Physik 4 0 4 0 0 0
Klett Bildschirmexperiment 3 0 0 3 0 0
Matheprisma Genetik 1 1 0 0 0 0
Matheprisma 5 2 2 1 0 0
Multimedia Physik, Nobelpreisträger 1 1 0 0 0 0
Phhysik 2000 2 1 1 0 0 0
Physik Box 1 1 0 0 0 0
Physik für Mediziner 12 6 5 1 0 0
Physik Uni-Erlangen 2 0 0 1 0 1
Gesamt 64 23 16 16 6 3

Kommentare der Teilnehmer (Abschriften)

Astronomie bei MM-Physik
  1. .
    kritische Distanz
    • Seiten der Animation zum größten Teil nicht aufrufbar
    • Glossar vorhanden, allerdings mit wenigen Links zu genauerer Erklärung
    •   etwas zu viele ablenkende Animationen am Bildrand;
    • (Werbung?):irritiert
    • Link zu Puzzle nicht mehr themenbezogen
    • zwischendrin lästige Werbung
    • Forum vorhanden, auf Astronomie allgemein bezogen, nicht speziell zur Software, aber immerhin$!$
    • Index ersetzt Suchfunktion nur mittelmäßig wegen zu kurzen Erklärungen
  2. .
    Positiv
    • großes Bilderarchiv
    kritische Distanz
    • Seiten zur Animation lassen sich nicht öffnen
    • englisch und deutsch werden dauernd gemischt
    • Puzzle sind nicht unbedingt auf die Astronomie bezogen
    • ganz nett zum anschauen, aber nicht zum lernen
    • zu viel Werbung drin
Biophysics (College Physics for Students of Biology and Chemistry)
  1. .
    positiv
    • Beste Seite bisher, größter Bezug zur Biologie
    • auf englisch etwas heftig, aber verständlich
    • super inhaltlich - super übersichtlich
    • klasse viele Links! So kann man sich den Text, mit dem man`s besten versteht aussuchen
    • man kann sich verschiedene Texte kostenlos downloaden
    kritische Distanz
    • leider sind manche Kapitel kostenpflichtig
    Resumee: Super Seite$!$
clixxPhysik
  1. .
    Positiv
    • Stichwortverzeichnis vorhanden; ermöglicht leichtes Erreichen gewünschter Inhalte
    • interessante Beispiele
    • sehr gut bei übung ''signifikante Stellen'': positive Rückmeldung über den Eigenen Lernerfolg (5 Aufgaben bis jetzt richtig gelöst, 6 falsch.....)
    • inhaltlich ziemlich Klasse: Erklärung der Aufgaben, meist kommt man genau dorthin wo man hin will.
    kritische Distanz
    • Hilfefunktionen: sehr generell, nicht unbedingt problemspezifisch, aber Adressen der Autoren sind angegeben/   vielleicht da Hilfe zu erwarten?: muss ich korrigieren, habe noch spezifischere Hilfe gefunden, allerdings keine Mailadresse o.ä., die direkt für akute Fragen zur Verfügung stünde
    • aber Inhalte nicht immer so einfach aufbereitet, wie ich mir es wünschen würde
    • Suchfunktion indirekt über Index
  2. .
    positiv
    • Video-Demonstration zur Veranschaulichung von Experimenten ist super
    • auch die sprachlichen Abschnitte sind bestimmt ganz gut, aber leider konnten wir sie nicht hören
    • Formelsammlung und Konstanten-Auflistung ist super hilfreich$!!$
    • übungsexamen und Lösungen super$!$
  3. positiv
    • alles was man brauchen könnte (Konstanten, Formeln, etc) ist schnell gefunden
    • macht auf alle Fälle Spaß
  4. .
    positiv
    • sehr gut strukturiert
    • sehr guter Leitfaden
    • sehr umfangreich
    • man kommt immer zum Ziel
    • sehr informativ
    • geniale Formelsammlung
    • leicht zu handhaben
    • sehr empfehlenswert$!!!$
  5. .
    positiv
    • die Seite ist gut überschaubar durch das gut strukturierte Inhaltsverzeichnis
    • sehr informativ
  6. .
    positiv
    • witzig gemacht
    • wichtigste Fragen zu den Computerfragen sind unter ''Hilfen'' zu finden
    • Die Autoren haben ihre E-Mail Adressen, Adressen und Telefonnummern auf der Seite hinterlassen. Sie sind also keine unbekannten Wesen
    • jede Menge Hilfen
    • es sind kleine Spiele eingebaut; die Ergebnisse werden nachher auch an den Beispielen erklärt
    • weckt Freude an Physik (großes Lob$!!!$)
  7. .
    positiv
    • Aufbau
    • übersichtlich
    • ich habe immer die Möglichkeit zurückzugehen, in den ''Inhalt'' zu gehen und in ''Index''
    • man kommt sich nicht verloren vor
    • H I L F E ist immer da
    • Symbole sind ''süß'' gemacht
    • es macht Spaß zu lernen
  8. .
    positiv
    • Link zu Konstanten, Einheiten und Formeln, Begriffe = positiv
    • guter Aufbau von Startseite/Hauptverzeichnis
    • verständliche Applets bis richtig gute$!$
    • einfach, übersichtliche Struktur
    • gute Videos und Animationen
    kritische Distanz
    • gute Videos und Animationen
    • sollten vergrößert werden können
  9. .
    kritische Distanz
    • eigentlich gute Seit, die aber im Inhaltsaufbau/-verzeichnis so extrem langweilig aufgebaut ist (Farben, Gliederung, Schriftart/-größe), dass man versucht ist, sich sofort im Multimedia-Bereich die Filmchen anzuschauen
CPU Simulators
  1. .
    positiv
    • die Mitmach-Funktionen sind sehr ansprechend. So kann man gleich überprüfen, ob man die Theorie richtig verstanden hat
  2. .
    positiv
    • gute Idee: Eingabe von Verhältnissen und das automatische Erstellen der Diagramme.
    • Die Graphik ist auch sehr ansprechend
    kritische Distanz
    • Suchfunktion wäre zwar auch ganz schön, allerdings sind die Seiten ziemlich übersichtlich
    • probieren geht über studieren, denn ohne Anleitung und Vorkenntnisse ist es nur ein sinnloses Herumspielen
  3. .
    positiv
    • Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet und per Mausklick auf die Arbeitsoberfläche auftragbar
    • als Begleitmaterial im Unterricht sicher nützlich und sehr veranschaulichend
    kritische Distanz
    • für dieses Programm braucht man sehr viel Zeit in der Anlaufphase oder einen Lehrer bzw. gute Bedienanleitung, die nicht in deutscher Sprache vorhanden ist
    • Einleitung am Anfang wäre für Neueinsteigerinnen sehr hilfreich
    • Wissende mit guter Programmahnung können die Elemente bestimmt sehr gut nutzen - käme mir aber alleine sehr hilflos vor
  4. .
    kritische Distanz
    • Seite ist auf Englisch
    • keine Einführung - der Einstieg ist schwer
    • Simulationen sind gut, - aber bessere Erläuterung, was ich mit was machen kann
    • keine Beispiele
    • wenn man weiß was man tut, dann ist es interessant
  5. .
    kritische Distanz
    • setzt viel Wissen (Fachwissen) voraus
    • in Englisch und nicht in deutsch
    • keine Erklärungen Erläuterungen und Beispiele
    • Symbolbeschreibungen unzureichend
    • fehlende Ergebnisbeurteilung
    • lediglich ergänzend geeignet
  6. .
    kritische Distanz
    • Warum gefällt mir diese Seite nicht$!$
    • Mir fehlt das physikalische Grundwissen, um zu wissen, was ich eigentlich dort tun soll!
    • Erläuterungen fehlen generell
    • Sprachschwierigkeiten
  7. .
    positiv
    • Die Seite(n) sind super anschaulich und zeigen theoretische Formeln anschaulich
    • Als anclickbare Graphik in einem Text sehr gut denkbar
    kritische Distanz
    • allerdings sind es 'nur' Graphiken, ohne Erklärung oder Zusammenhang
    • Aber auch hier fehlt der biologische Tiefgang, z.B. Ein Auge sollte auch als Auge ('Aufbau$!!$') dargestellt sein, um auch aufzuzeigen, 'wo' bestimmte Sachen passieren. Und in einem biologischen Kontext stehen.
  8. positiv
    • interessant: Versuchsaufbau selber zu gestalten
    • es gibt viele Möglichkeiten, - gut für die , die sie zu nutzen wissen
    kritische Distanz
    • leider kein Lernprogramm
    • man muss viel Grundwissen haben um das Programm sinnvoll und ausreichend zu nutzen
Hypermedia Physik Spiegel
  1. .
    positiv
    • viele Bilder, Filme und Vertiefungen; es macht Spaß sich durch da durchzu''klicken''
    • Farbe ist gut, angenehme Töne
    • ist nicht schwer zu verstehen
    • Lob an Vertiefung
    • endlich brauche ich kein Buch neben dem PC liegen zu haben
    • dafür, dass sich das Programm nur mit ''Spiegeln'' beschäftigt hat, ist es sehr ausführlich
    kritische Distanz
    • Am Anfang hat es mir sehr gut gefallen, - auf den 1. Blick
    • es war aber schwierig wieder auf die Ausgangsseite zu kommen
    • die Einteilung im Bild ist ungünstig
    • die Inhaltsleiste ist zu breit
    • das Feld mit dem Text und Bild ist zu klein, - das ist doch das wichtige, darauf schaut man doch die ganze Zeit
    • rechts sind 2 Felder, sind für Vertiefungen, - nehmen zu viel Platz weg
    • 1/3 des Bildschirms nimmt die obere Leiste mit ''Hypermedia Physik-Spiegel ein''; Warum?
  2. kritische Distanz
    • verwirrender Aufbau
    • Animationen nicht gut
    • muss Hilfe nur einmal anklicken, wer weiß dass
  3. .
    kritische Distanz
    • Schrift zu klein
    • zu geringe Platznutzung, - viel freie Fläche
    • stürzt ab
    • zu viele Fenster
    • allgemein langweilig, schlechter Einstieg, usw.
    • Icon sind überflüssig, unschlüssig wofür sie da sind
    • langsam
  4. .
    • kritische Distanz
      verwirrender Aufbau der Seite
    • Graphik ist miserabel/ undeutlich; die Zeichen sind nicht erkennbar
  5. .
    kritische Distanz
    • etwas stumpf
    • und einfach ein Bild von jemandem mit einem Kamm, das ich beim nächsten Klick doppelt auf dem Bildschirm hatte.....
Hyperphysics
  1. .
    kritische Distanz
    • Themen wenigübersichtlich dargestellt: prinzipiell ist die Idee mit den ''Themenfeldern ganz okay, aber bei den vielen   Einzelthemen sollte es der übersicht halber vielleicht doch eher in Listenform sein
    • Index unübersichtlich
    • überhaupt zu viele Fenster gleichzeitig offen
    • gibt zwar keine ''Liste von Fragen'', aber ein paar typische Aufgabenbeispiele
    • kein roter Faden erkennbar, man weiß nicht, wie man wieder zur Startseite kommt
    • Inhalte wenig ansprechend aufbereitet
  2. .
    positiv
    • es gibt eine Seite zu Problemen der Physik
    kritische Distanz
    • die Kreise, die alle irgendwie untereinander verbunden sind, führen nur zur Verwirrung
    • es ist alles in rosarot gehalten (schlecht!!!)
    • Index unübersichtlich
IBE E-Lehre
  1. .
    positiv
    • gut den Namen der Versuchsgeräte den Geräten zugeordnet zu bekommen
    kritische Distanz
    • ich dachte, ich könnte die Experimente selber durchlaufen lassen, aber es funktioniert nicht - Frust
IBE Optik
  1. .
    positiv
    • Klasse Idee$!$
    kritische Distanz
    • Fläche zu klein (kein Vollbild möglich)
    • Bilder etwas zu dunkel
    • Bedienung ist sehr empfindlich
  2. positiv
    • selber ''Hand'' anlegen
    • gute Bildqualität
    • wichtigste erklärt
    kritische Distanz
    • zu wenig Text
    • kein Index
    • keine Worterklärungen
    positiv
    • positive Verbindung von Bild und Erklärung
    kritische Distanz
    • erster Eindruck:  Hilfe$!!$
    • kein Vorgehenskonzept angegeben
IBE Oszilloskop, TU Berlin
  1. .
    positiv
    • schön: einstöpseln von Kabeln, einschalten.....
    • gute Bilder
    kritische Distanz
    • ich vermisse doch einen einführenden Text (für Text-liebende Menschen)
    • Programm lief leider nicht richtig
  2. .
    kritische Distanz
    • Mir gefällt die Seite auf jeden Fall - wenn mal was funktioniert hätte.
    • Also, es war ein wenig schwer zu verstehen, was man machen soll, da es nicht gleich erklärt wurde, man musste sich so durchprobieren und es hat auch nicht sehr viel geklappt, als haben wir früh aufgegeben
Java Applets zur Physik
  1. positiv
    • Seite für Physikunterricht im Gymnasium sinnvoll
    • sehr gut, dass gleich die Graphen gezeichnet werden
    • kam sehr gut mit Applet zurecht
    • kurze Einleitung kaum nötig, da Buttons und Eingabefelder eindeutig beschriftet
  2. .
    positiv
    • in Kombination mit Texten sehr nett, aufschlussreich
    • lockert das Lernen auf
    kritische Distanz
    • schade, dass man keine extremen Werte eingeben kann (Bsp.: Karussell kann man nicht schneller als mit 1s pro Umdrehung drehen lassen)
    • teilweise etwas langweilig, langatmig
    • furchtbare Farben
  3. (Gleichgewicht dreier Kräfte) positiv
    • gute Einführung mit Hinweis zur Nutzung
    • gute Graphik: farbliche Unterschiede
    kritische Distanz
    • Winkel ändern sich nicht
    • nach mehrmaligen Eingaben schalten die Werte auf Originalwerte zurück
  4. .
    positiv
    • gute Animation, zum besseren Verständnis!
    kritische Distanz
    • Erklärungen fehlen
Klett Bildschirmexperiment
  1. .
    positiv
    • Animation zum Greifen
    • Hintergrundinfo
    kritische Distanz
    • kein Inhaltsverzeichnis
    • schlechte Struktur
    • Suchfunktion
  2. .
    positiv
    • Geräte werden gezeigt
    • Hintergrundinformationen
    • Programm individuell einstellbar
    kritische Distanz
    • keine klare Strukturierung
  3. .
    positiv

    Experiment: Nett gestaltet und durch die realistische Aufnahme viel anschaulicher, als z.B. das CPU-Lernprogramm.


    Aufgaben: ''Ermitteln sie für x verschiedene Einfallswinkel alpha den jeweiligen Reflexionswinkel alpha` und den   Brechungswinkel betha''-?- ?? Wie denn bitte?? Formel??


         Also abschließend gesagt:
    • Die realistische Darstellung ist super, besonders, dass man simpel auf dem Bildschirm rumklickt
    • Als Fortgeschrittenen-Ding jedoch gut
    kritische Distanz

    Der einführende Erklärungssatz ist zu oft schon viel zu speziell (''links und rechts vom Maximum nullter Ordnung liegen symmetrisch weitere Maxima abnehmender Intensität''...okay, ich habe ne Weile gebraucht um zu kapieren, was sie wollen)
    • Die Aufgaben mit Formeln angefüllt sind zwar ganz nett. Aber zum Einstieg? Als Fortgeschrittenen-Ding jedoch gut(warum gibt es denn dann noch einen `Einstein`?
    • keine Möglichkeit schnell zum Inhaltsverzeichnis zu kommen
    • Doof, dass Einstein sich am Anfang nicht kurz mit einem Satz vorstellt
Matheprisma Genetik
  1. .
    positiv
    • Arbeitsblätter und überprüfung innerhalb des Textes ist super
    • Abbildungen machen Zugang zu mathematischen Hintergrund der Genetik sehr viel einfacher
    • es macht Spaß hier sich alles anzuschauen
    • Kurzübersicht am Anfang ist eine Super-Idee, zwar ein wenig klein, fällt erst beim 2.Blick auf, aber erleichtert viel
    $!!$Gesamt: einen großen Daumen für diese tollen Seiten
Matheprisma
  1. .
    positiv
    • Animation
    kritische Distanz
    • teilweise unübersichtlich
    • Pfad hin- und zurück fehlt
  2. .
    positiv
    • sehr gut aufgebaut, werde ich mir merken!
    • sinnvolle Aufgaben, die zum Mitmachen anregen
  3. .
    positiv
    • Toll$!!$
    • Inhalt verständlich, nachvollziehbar, voll die Erkenntnisse
    • übersichtliches Bild
    • einiges zum Ausprobieren
    4. und 5. ohne Kommentar
Multimedia Physik, Nobelpreisträger (Alphaliste berühmter Physiker)
  1. .
    positiv
    • Index of Glossery Terms ist sehr umfangreich; nach Klick: ein Sonderfenster mit Definitionen: sehr gut
    • Menü-Leiste okay: Führt zu Jobangeboten in der Physik! und anderen
    • sehr interessant
    • wenn man sucht, kommt man ans Ziel
    • Sucher sehr umfangreich
    • ansonsten super Stöberseiten$!!!$
    kritische Distanz
    • man verliert schnell die übersicht, kommt so aber zu sehr interessanten Seiten
Physik 2000
  1. .
    positiv
    • Bilder
    • Fragen
    • Animationen
    • witzig mit den Fragen und Hilfen auf Antwort
    kritische Distanz
    • auf den ersten Blick ist es erschreckend
    • leider sieht man erst später, was man alles für Möglichkeiten doch hat
  2. .
    positiv
    • Frau erklärt Mann die Physik und andersherum
Physik Box
  1. .
    positiv
    • nette Freihandversuche (ca.80)
    • für Physik nebenbei/ daheim machbar
    • kleine Knobelaufgabe: warum ist das so= regt zum Nachforschen an
Physik für Mediziner

  1. positiv
    • nicht nur für Mediziner geeignet, auch andere Fachbereiche bereichernd
    • viele Themen sind angesprochen
    • wir können eigenen Lösungsvorschläge eingeben mit feedback
    • für Rechnungen gibt es einen einfachen Taschenrechner
    • sehr gut erklärt
    • hervorgehobenen Wörter sind anklickbar: Weiterleitung zu Erklärungen
    • schnelles gezieltes Vor- und Rückwärtsbewegen
    • selbsterklärend
    • Guide kaum nötig; ich fing bei Gasen an und kam auch so weiter; für manche aber sicher hilfreich
    • im Index farbliche Veränderungen von bereits abgehandelten Themen
    • sehr gutes Programm
    kritische Distanz
    • Animationen leider nicht ausführbar
    • Probleme beim Beenden des Programms
  2. .
    positiv
    • gut gemachter Leitfaden, dem man immer folgen kann
  3. .
    kritische Distanz

    Ein wenig mehr Information wäre nett. Es ist ein wenig verwirrend, wenn man dem roten Faden folgt und wieder verlässt, aber es wird dadurch natürlich mehr angesprochen.


    Dass man zu den Texten auch Beispiele in Form von Bildern sehen kann, fördert das Verstehen und die Anschaulichkeit. 3-D Bilder wären natürlich besser, auch wenn man sie beeinflussen könnte.
    • für manche Bilder muss man eine Shareware installieren, lästig und es könnte auch Kapazitäten des Computers überlasten
  4. Viel zu lesen am Anfang positiv
    • wer viel wissen will, bekommt es auch
    • sehr, sehr ausführlich geschrieben
    kritische Distanz
    • die Idee mit dem Roten Faden ist gut, aber irgendwie verwirrend
    • je mehr ich so reingehe (z.B. Beispiele und dann markierte Wörter), desto weniger finde ich zurück
    • es ist ermüdend zu lesen
  5. .
    positiv
    • Roter Faden $=$ positiv
    • interaktive Aufgaben und Erklärungen unmittelbar nebeneinander
    • Notizblock/Rechner
    kritische Distanz
    • die Task- bzw. Anwendungsleiste ist schlecht plaziert/zu unauffällig/unübersichtlich/nicht einleuchtende Struktur der und Leiste
    • unübersichtlicher Aufbau
    • keine direkte Startseite, nur Inhaltsverzeichnis$=$ negativ.
    • allgemein sind die Seiten zu voll gestopft: es schreckt ab$!!$
    • zu späte Info des E-Mail-Angebots $=$ raufbringen auf die Startseite wär gut
  6. .
    positiv
    • es gibt Querverbindungen
    • es ist übersichtlich
    • Roter Faden
    • Abbildungen , Schemata
    kritische Distanz
    • Suchfunktion fehlt
  7. .
    positiv
    • Einleitung in ''Roter Faden und blaue Ergänzungsseiten ist gut $=$ übersichtlichkeit
    • gut: Möglichkeit selber nachzudenken durch Frage, was passieren könnte. Wenn man nichts eingibt, was ja ein leichtes und bequemes Weiterkommen wäre, wird die Lösung nicht gegeben, sondern gesagt, man solle erst selber einen Vorschlag formulieren. Man wird quasi zum Nachdenken gezwungen und lässt sich nicht nur ''berieseln''. Allerdings lässt sich das austricksen, wenn man Unsinn eingibt.
    • ganz gut: bei ''Druck und Partialdruck''-übungsaufgabe, hat man die Möglichkeit sich nur sagen zu lassen, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist (ohne Lösungsangabe), so dass man mehrere Möglichkeiten des Ausprobierens hat, bevor man sich die Lösung holt.
    kritische Distanz
    • technische Probleme beim Anwählen eines Experiments (einmalig)
    • kein Glossar; zwar farbig untermalte Worte, deren Erklärung man bekommen kann, aber die nicht unterlegten Worte wären schwer und mühselig zu finden, da es keine Suchfunktion gibt
    • zwar interaktiv, aber nicht so leicht durchschaubar, wie man selbst an den Experimenten ''herumspielen'' kann
  8. .
    positiv
    • Einleitung in Theorie, sprich Lerninhalte und Praxis (Veranschaulichung an Beispielen, Bildchen, Experimenten)
    • die Seite ist eigentlich ein virtuelles Buch, in dem man vor- und zurückblättern kann und übungen bearbeiten darf
    • als Lernerweiterung sinnvoll einzusetzen
    • man bleibt neugierig, welche Beispiele noch direkt zu Medizin angeboten werden
    • durch die fachbezogenen Beispiele auf jeden fall veranschaulichend dargestellt
    kritische Distanz
    • die Experimente stehen allerdings etwas lose im Raum, man probiert einfach mal rum; es gibt keine Einleitung zu diesen
    • wirkt manchmal allerdings auch etwas fade
  9. .
    positiv
    • Querverbindungen zwischen den Seiten
    • Experimente
    • Roter Faden
    kritische Distanz
    • fehlend: Begriffserklärungen
  10. .
    positiv
    • die Seite ist verständlich
    • Verständnis wird durch Bilder gegeben
  11. .
    positiv
    • Interaktivität klasse$!!$ jedoch sicherlich die Gesamtkomplexität für viele verwirrend
    • Ich fand sie total leicht zu bedienen, fand mich sofort zurecht und hatte auch kein Problem mit Rotem und Blauem Faden
    • feine Seite um zu hause sich Sachen aus den VL´s zu veranschaulichen und aufzuarbeiten- oder in Seminaren mit wenigen Leuten

  12. ohne Kommentar
Physik Uni-Erlangen

  1. kritische Distanz
    • die vielen Voraussetzungen für den Rechner schrecken vor allem ab!
    • kritische Distanz
    • viele Benutzereinschränkungen, z.B. Testversion, kostenpflichtig für Offline-Version, Netscape 4.06 wird benötigt
    • Inhaltsangabe wenig übersichtlich
    • Inhalt: aktuelle Nachrichten, nicht geeignet für das Lernen, eher um nebenbei Aktuelles und Interessantes zu finden

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